Skandal im Ludwigshafener Annastift
- Krebskranke Kinder werden vor die Tür gesetzt! -

Kontaktadressen hier !

- seit Montag den 19.03.2007 / 11.24 Uhr online -  /  webmaster: info@rawegner.de  Tel. 0177 / 8087648

 DIE FÜR MORGEN GEPLANTE DEMONSTRATION

FINDET NACH DIESEM TEILSIEG

WIE GEPLANT STATT!

 

Hier gehts zur Info wegen der DEMO am Freitag den 23.03.2007, 14 Uhr Annastift

 

 

Helfen Sie Julian (16 Jahre), Patient im Annastift

 

Wir aktualisieren ab sofort laufend ! - für Rückfragen zum aktuellen Stand siehe Kontaktadressen  !

 

6. Aktualisierung 19.03.2007 / 21:42 Uhr     11. Aktualisierung 20.03.2007 14:15 Uhr     16-35 Aktualisierung 21.03.2007 14.13 Uhr - mit Stellungnahmen !

7. Aktualisierung 19.03.2007 / 23:56 Uhr     12. Aktualisierung 20.03.2007 22.15 Uhr         36. Aktualisierung 21.03.2007 14.58 Uhr

8. Aktualisierung 20.03.2007 / 10:07 Uhr     13. Aktualisierung 20.03.2007 23.59 Uhr         37. Aktualisierung 21.03.2007 16:24 Uhr

9. Aktualisierung 20.03.2007 / 11:00 Uhr     14. Aktualisierung 21.03.2007  2.00 Uhr          38. Aktualisierung 22.03.2007  2:00 Uhr

10 Aktualisierung 20.03.2007 / 11:11 Uhr    15.Aktualisierung 21.03.2007  9.00 Uhr           39. Aktualisierung 22.03.2007 9.26 Uhr - wie online !
                                                                                                                                            40. Aktualisierung 22.03.2007 18:29 Uhr

                                                                                                                                            41. Aktualisierung 22.03.2007 18:46 Uhr

                                                                                                                                            42. Aktualisierung 22.03.2007 19:44 Uhr

   

ERSTER ERFOLG!

 

Die zahlreichen Bemühungen haben zu einem ersten Erfolg geführt. Die Elterninitiative erhielt soeben die Zusage, dass die Kinderkrebsstation

bis zum 31.12.2007


unter Beibehaltung der persönlichen und räumlichen Ressourcen !!!

weiter betrieben wird.

Die Vereinbarung finden sie hier !

 

 DIE FÜR MORGEN GEPLANTE DEMONSTRATION FINDET NACH DIESEM TEILSIEG  WIE GEPLANT STATT!

 

WIR SETZEN UNS FÜR DEN ERHALT DER KINDERKREBSSTATION,

AUCH ÜBER DEN 31.12.2007 HINAUS, EIN.

 

Die Politik wird aufgefordert Rahmenbedingungen zu schaffen,dass eine seit über 20 Jahren erfolgreiches, renomiertes und engagiertes Krankenhaus die Onkologie weiter betreiben kann.

Wir demonstrieren selbstverständlich weiter für den Erhalt der Onkologie !
 
 

Für die Demonstration am Freitag den 23.03.2007 wird folgendes dringend benötigt:


Aktuelles in kürze !

 

- Die Demo-Planungen laufen gut an ! Bitte beachtet die Demo-Seite mit Hinweisen und Hilfeaufrufe !!

- Heute soll es um 13.00 Uhr ein neues Gespräch im Marienkrankenhaus in bemerkenswerter Besetzung geben. Siehe Zeitungsartikel !

- Die Krankenhausverwaltung hat durch eine Sekretärin bei der Polizei anfragen lassen ob die DEMO angemeldet sei. Wir danken für so viel Fürsorge ! Dies ist selbstverständlich erfolgt ! Wir danken den Sicherheitsbehörden und der Stadt für die tolle Unterstützung.

- Eine spontan gebildete Gruppe ist nach Speyer gefahren um mit der Ordensschwester Gertrud gefahren. Dieser Orden war einziger Gesellschafter der Träger-GmbH. Jetzt ist dies eine dem Orden zurechenbare Genossenschaft deren Geschäftsführer der Krankenhaus Geschäftsführer Trescher sein soll. Schwester Gertrund hat unser anliegen ernsthaft zur Kenntnis genommen und will Herrn Trescher auf die Vorgehensweise ansprechen. Sie bittet um Verständnis, dass sie uns nichts spontan etwas zur Sache sagen kann. Wir erwarten von dem Orden ein klares Wort und vertrauen in diese bemerkenswerte Frau. Wir hoffen, dass wir nicht enttäuscht werden. Die gesellschaftsrechtlich Verschachtelung darf nicht darüber hinwegtäuschen dass das Krankenhaus zu 100 % der Kirche zuzuordnen ist. Da die Krankenhausführung nachweisbar die Öffentlichkeit in die irre geführt hat, ... Schwester Gertrud hat 22.03.2007 um 10.15 Uhr bei Herrn Martin Wegner angerufen und mitgeteilt, dass Sie Herrn Trescher vertraut. Sie verweist darauf, dass Sie aufgrund der gesellschaftsrechtlichen Situation arbeitsteilig agieren ! Was auch immer das heißen soll ! Wir wissen nicht wie wir Schwester Gertrud überzeugen können. Schwester Gertrud kennt AUCH nicht den Grund für die kurzfristige Schließung !

 

WARUM ?

 

Die Krankenhausführung hat bis heute noch nicht gesagt, weshalb die Kinderkrebsstation innerhalb von zwei Wochen aufgelöst werden muss ! Herr Trescher ! Sagen sie uns warum die Station so schnell geräumt werden muss ! Sagen sie dies, damit die Betroffenen verstehen, weshalb die Kinder den vertrauten Personal "tschüss" sagen müssen ! Sagen sie dies, damit die Eltern verstehen, weshalb die Kinder nach Verlegung auf eine allgemeine Kinderstation ein erhöhtes Infektionsrisiko - und damit möglicherweise schwerste Komplikationen - ertragen müssen. Sagen Sie uns den Grund, damit das 3 jährige Mädchen - dass mit ihrer Leukämie oft allein auf Station liegt - nach monatelanger Eingewöhnung versteht, dass ihre Bezugspersonen plötzlich nicht mehr da sind. Sagen sie der 9 jährigen Hanna warum sie seit Tagen nachts weint, weil Sie spürt, dass sich etwas an ihrer Behandlung ändern soll, vor dem die Mutter und der Vater berechtigt Angst haben. Sagen Sie der Familie Heinrich und Wegener warum Sie ab nächste Woche nach Heidelberg gehen sollten. Frau Wegener muss bei Umzug nach Heidelberg ihre Arbeit aufgeben. Sagen sie dieser Mutter warum das erforderlich ist ! Sagen Sie dem 16 jährigen Jungen der keinen Spender für die Transplantation findet und hochgradig infektionsgefährdet ist, warum er gehen muss ! Sagen Sie 30 anderen Kindern und Eltern, die sich in der nachstationären Phase befinden, weshalb diese qausi von heute auf morgen nicht mehr von Ihren Ärzten aufgenommen werden dürfen, obwohl gegenwärtig nur Ihre Ärzte den Zustand der bereits bekannten Kinder schnell und richtig einschätzen können. Sagen Sie den Familien, dass Sie einen Fehler gemacht haben !

 

 

 

 

 

Frau Doris Barnett, seit 1990 stellvertretende SPD-Stadtverbandsvorsitzende und seit 1994 Mitglied des Bundestages machte am 21.03.2007 um 14.40 Uhr folgende Mitteilung: Herr Staatssekretär Auernheimer will sich noch diese Woche mit der Geschäftsleitung des Krankenhauses in Verbindung setzen.
 

Das Fernsehen zeigt Interesse:

 

Die Redaktion von SternTV weist darauf hin, dass seitens der Bürger der Stadt Ludwigshafen bereits zahlreiche Aufforderungen zur Berichterstattung eingegangen sind. Sie bittet darum von weiteren Anregungen abzusehen, da der Sachverhalt gegenwärtig bereits mit Herr Jauch in der Redaktion besprochen wird.


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Probleme und Lösungen haben hier ganz konkrete Namen:
 

Rechtsträger des St. Marien- und St. Annastiftskrankenhauses ist die St. Dominikus Krankenhaus und Jugendhilfe gGmbH mit Sitz in Ludwigshafen, HRB: 53064

 

Der Verwaltungssitz befindet sich im  St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus

Salzburger Straße 15 67067 Ludwigshafen  Tel. 0621-5501-0 /  Fax 0621-5501-2266
 

www.st-marienkrankenhaus.de             Mailen Sie Ihren Protest !

 

Geschäftsführung:  Markus Trescher, Kaufmann und Marcus Wiechmann, Diplom-Kaufmann ( Gesprächspartner der Elterninitiative ! )

 

Sprechen Sie Mitglieder des Aufsichtsrats an und fragen Sie nach! Uns wurde die Kontaktaufnahme mit dem Aufsichtsrat vom Geschäftsführer Trescher untersagt!

 

Aufsichtsrat:                  
Lothar Kämmerer, Notar in Ludwigshafen (Vorsitzender)        

Sr. Maria Crucis Welsch, Ordensschwester

Sr. M. Astrid Grimm, Ordensschwester

Helmut Durein, Steuerberater

Dr. Werner Friedrich, Fachanwalt für Arbeitsrecht

Berthold Messemer, Stadtrat a.D.

Dr. Theo Spettmann, Vorstandsvorsitzender der Südzucker AG

 

Gegenstand der Gesellschaft:  Verwirklichung der Aufgaben der Caritas als Lebens- und Wesensäußerung der katholischen Kirche in Fortschreibung der Intention des Instituts St. Dominikus Speyer durch Hilfe für kranke Menschen und benachteiligte Kinder und Jugendliche.

 

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Hier die Unterschriftenliste zum Download !!

 

Die Vertreter der Elterninitiative treffen sich heute am 21.03.2007 um 20:00 Uhr
an der Mahnwache am Annastift. Wir bitten alle Eltern darum zu erscheinen um die weitere Vorgehensweise abzustimmen und um die Arbeitseinsätze zu verteilen!

 

Hier gehts zu Info wegen DEMO am Freitag den 23.03.2007, 14 Uhr Annastift


Hier gehts zur Info wegen der MAHNWACHE ab Dienstag den 20.03.2007

Rund um die Uhr ! Jetzt mit ersten Bildern ! Wir danken wegen der konkreten und spontanen Unterstützung durch Passanten, Anwohner und Institutionen. An der Mahnwache liegt eine Unterschriftenliste aus. Bitte begleiten Sie die Aktion durch eigene Ideen. Wir brauchen weiterhin Leute, die die Mahnwache besetzten. Bitte tragen Sie sich in die Liste am Stand für verschieden Uhrzeiten ein. Erleben Sie selbst die unglaubliche Unterstützung durch Bürger aus Ludwigshafen, Mannheim und Umgebung. Das Polizeipräsidium hat zur Sicherheit der Standbesetzung durch Kontrollfahrten und besondere Aufmerksamkeit der Streifenbesatzungen zugesagt! Danke !
 

 

                Aktuelle Erklärung der Elterninitiative am 21.03.2007
- siehe unten ! -


Weiterer Skandal: Offensichtlich wird nunmehr die Öffentlichkeit und insbesondere die Stadt Ludwigshafen durch die Geschäftsführung des Krankenhauses getäuscht !

Die Krankenhausleitung behauptet, die Kinder könnten auf einer allgemeinen Kinderstation weiter behandelt werden. Die Veröffentlichung in der Rheinpfalz führt dazu dass sich mittlerweile unaufgefordert Mediziner bei der Elterninitiative melden und darauf hinweisen, dass die Durchführung einer Chemotherapie auf einer normalen Kinderstation nicht möglich ist. Schriftliche Stellungnahme wurden angekündigt. Wir haben Verständnis dafür, wenn ein Mediziner nicht genannt werden möchte und danken aber trotzdem für die Worte der Unterstützung und der Solidarität !
 

Aktuelle konkrete Stellungnahmen !
zu den Behauptung der Geschäftsführung des St. Annastifts

 

Stellungnahmen zur beabsichtigten Verlegung auf eine allgemeine Kinderstation:

 

Professor Dr. med. Peter Bader, Leiter im Bereich der Stammzellentransplantation in der Universitätsklinik Frankfurt am Main, Kommentar aus einem Gespräch vom 21.03.2007

 

 „Es ist medizinisch nicht vertretbar, onkologisch erkrankte Kinder auf einer normalen Kinderstation zu behandeln. Die Ansteckungsgefahr ist enorm hoch und zudem sichert nur geschultes Personal die Qualität der Versorgung.“

 

Herr Prof. Dr. Andreas E. Kulozik, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Ärztlicher Direktor Abt. Kinderheilkunde III

schließt sich dieser Stellungnahme an. - siehe PDF - !

 

 

 

Stellungnahme zu den kostentechnischen Auswirkungen der Beschlüsse des gemeinsamen Bundesausschusses:

 

Herr Faust Leiter des Krankenhauses-Fallmanagement für den Bezirk Vorderpfalz. Stellungnahme vom 21.03.2007 12:00 Uhr AOK Rheinland-Pfalz:

 

In den Vereinbarungen des Gemeinsamen Bundesausschusses gibt es eine Übergangsvorschrift. Durch diese Übergangsvorschrift wären die Beträge eventuell ab dem 01.01.2008 strittig. Das Krankenhaus ist bisher nicht mit uns in dieser Angelegenheit in Kontakt getreten. Wir werden nunmehr das Krankenhaus um Stellungnahme bitten.

 

  

Frau Doris Barnett, seit 1990 stellvertretende SPD-Stadtverbandsvorsitzende und seit 1994 Mitglied des Bundestages gab am 21.03.2007 um 10:00 Uhr folgende Stellungnahme ab:

  

Frau Doris Barnett sicherte Elterninitiative zum Erhalt der Kinderkrebsstation im Annastift ihre volle Unterstützung zu. Sie wird noch heute sich telefonisch mit der AOK Rheinland-Pfalz, dem Staatssekretär und mit dem Bundesgesundheitsministerium in Verbindung setzen um die Behandlung der krebskranken Kinder auf der Krebsstation Michael II bis zum 31.12.2007 zu sichern.

 

 

Unglaublich:

 

Am 21.03.2007 versuchte im Laufe des Vormittags der Verhandlungsvertreter der Elterninitiative Herrn Martin Wegner mit den Aufsichtsratsvorsitzenden der Trägergesellschaft Herrn Notar Kämmerer in Ludwigshafen telefonisch Kontakt aufzunehmen um dessen Sichtweise hinsichtlich des Skandals zu erfahren. Um 12.28 Uhr rief der Geschäftsführer des Krankenhauses, Herr Drescher, bei dem Vertreter der Elterninitiative an und forderte dazu auf keinen Kontakt mehr mit dem Aufsichtsrat herzustellen. Dies wurde vom Elternvertreter lediglich irritiert zur Kenntnis genommen. Ein neues Angebot zu einem Gespräch erfolgte NICHT !

Gut !

Die Vorgänge im Ludwigshafener Annastift sind nunmehr Gegenstand einer Anfrage an die Landesregierung ! Herr Josef Keller fragt unter anderen an, wie die Landesregierung die vom Träger angebotene Übergangslösung beurteilt ! Tolle Initiative aber nur beschränkt wirksam, da die erste Familie - trotz anderer Behauptung der Geschäftsführung des Krankenhauses - am Montag gehen muss ! Für diese Familie wäre die Art der lebensgefährdenden Behandlung - die die Verwaltung des Krankenhauses anwenden will - nicht akzeptabel !

 

Der Kinderschutzbund Ludwigshafen verurteilt die Vorgehensweise des Annastifts auf das Schärfste ! Am 21.3.2007 trifft sich hierzu der Vorstand !

 

 


Die Stadtsparkasse Ludwigshafen hat sofort für die Elterninitiative ein Spendenkonto eingerichtet. Überweisungen können wie folgt erfolgen:

 

Stichwort: Eltern für Kinderkrebsstation

Konto Nr. 191 100 874

BLZ 545 500 10

Das Konto dient gegenwärtig zur Deckung der Kosten der Initiative ! Über die Verwendung der Gelder wird die Initiative entscheiden.

Das Geld kommt in jeden Fall bei den Kindern/Betroffenen an !

 

 

 

Um was geht es eigentlich ?
 

Über die Zeitung wurden Eltern, Geschwister und Angehörige krebskranker Kinder am 17.03.2007 informiert, dass die Kinderkrebsstation der St. Annastifts - Kinderklinik in Ludwigshafen am Rhein kurzfristig zum Monatsende geschlossen werden soll.

 

Die angekündigte Schließung der Kinderkrebsstation löst bei uns Eltern Entsetzen und Sprachlosigkeit aus.


Innerhalb von noch nicht mal zwei Wochen sollen momentan auf der Station in Behandlung befindliche, schwer kranke Kinder in andere Kliniken verlegt werden. Wohin es geht, wissen weder Kinder noch Eltern. Für viele Kinder bedeutet dies, dass quasi sofort die Klinik gewechselt werden muss, weil neue Therapiephasen einen „Umzug“ in der Zukunft erschweren würden.


Die betroffenen Kinder befinden sich zum Teil schon monatelang auf der Station. Das zu den Ärztinnen und Pflegepersonal aufgebaute Vertrauen ist aber für den Therapieerfolg enorm wichtig.


Der Verlust dieser Vertrauenspersonen ist für die Betroffenen in der gegenwärtigen Situation unerträglich und im Ergebnis unverantwortlich. Die Verträglichkeit - insbesondere der Chemotherapie und damit auch der Behandlungserfolg - hängt maßgeblich von der Qualität des Beziehungsgeflechts, der Vertrauensbasis und dem Wohlbefinden ab.


Die Bekanntgabe der überstürzten Schließung über eine Zeitung ist skandalös. Wir als Eltern haben bisher von offizieller Seite noch keine Informationen erhalten. Das ist unmenschlich und unchristlich.

 

Das betroffene Personal wurde Mitte der Woche vor vollendete Tatsachen gestellt.
Nach Aussage des Geschäftsführers Wiechmann seien neue Qualitätskriterien des Gemeinsamen Bundesausschuss ausschlaggebend.

 

Die zweitgrößte Kinderklinik in Rheinland Pfalz und die einzige in kirchlicher Trägerschaft zieht sich verantwortungslos aus der Behandlung krebskranker Kinder zurück.

 

Die Eltern und die Kinder sollen von dem Träger des Krankenhauses von Heute auf Morgen vor die Tür gesetzt werden. Die Betroffenen appellieren mit allem Nachdruck an die Verantwortlichen, ihre Entscheidung zu überdenken und zusammen mit den Betroffenen nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen.

 

Die Betroffenen haben sich spontan zusammengeschlossen und werden die Entscheidung und die Art der Vorgehensweise unter keinen Umständen akzeptieren.            


 

Eltern krebskranker Kinder
in der St. Annastifts – Kinderklinik Ludwigshafen
aufgrund einer spontanen Versammlung
am 17.3.2007

Sachstand 19.03.2007

 

Die Eltern der betroffenen Kinder haben den Sachstand am 19.03.2007 besprochen und neue Aktionen geplant. Übereinstimmend wird festgestellt, dass die Bedeutung der Angelegenheit für die Betroffenen in der Öffentlichkeit wohl noch nicht hinreichend deutlich wurde. Die konkret Betroffenen Eltern und Kinder sind psychisch und physisch hoch belastet. Es ist nachvollziehbar, dass sich Arbeitnehmer des Annastifts nicht zum Vorgang äußern wollen. Wir bekommen jedoch von zahlreichen Medizinern und Psychologen mitgeteilt, dass die Vorgehensweise unverantwortlich ist. Das muss hier und jetzt ein Ende haben ! Das Kinderonkologie in Ludwigshafen muss bestehen bleiben ! Die gegenwärtig behandelten Kinder dürfen auf keinen Fall vor die Tür gesetzt werden ! Die ersten müssten Montag nächste Woche gehen !

 

Eltern bei der Versammlung und Spontane Aktion der Rheinpfalz
Immobilien in der Ludwigshafener Innenstadt !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erklärung der Elternitiative am 21.03.2007 zum Gespräch mit der Geschäftsführung des St. Annastifts Krankenhaus

 

Die Elterninitiative wurde seitens der Klinikleitung des Annastifts am 21.3.2007 zu einem gemeinsamen Gespräch um 18.00 Uhr in der Krankenhausverwaltung gebeten. Die Eheleute Ina und Martin Wegner und Frau Christina Wegener haben an diesem Gespräch als Vertreter der Elterninitiative teilgenommen. Das Ergebnis des Gespräches mit den Geschäftsführern Herrn Trescher und Herrn Wiechmann ist für die Betroffenen enttäuschend. ES WURDE KEINE TRAGBARE LÖSUNG ERARBEITET !    

Der Verbleib der in Behandlung befindlichen Kinder auf der Krebsstation über den 31.03.2007 hinaus wurde weiterhin abgelehnt. Es wurde betont, dass für diese Kinder die Therapieeinheit auf einer allgemein pädiatrischen Station / normale Kinderstation im Hause fortgesetzt und beendet werden könnte.

 

Die vorgeschlagene Vorgehensweise ist unverantwortlich und aufgrund der Infektionsgefahr für die extrem abwehrgeschwächten Kinder lebensgefährlich ! Es ist Paradox dass die Fortsetzung der Behandlung auf einen normalen Kinderstation angestrebt wird, während die hochspezialisierte und hervorragend ausgerüstete Kinderkrebsstation wegen neuer Qualitätsanforderungen des Gemeinsamen Bundesausschusses geschlossen werden soll.

Die Verantwortung für den Verbleib der Kinder liegt entgegen den bisherigen Behauptungen allein in den Händen der Geschäftsführung !


Mittlerweile werden von Seiten der Geschäftsführung auch nicht mehr die Vereinbarungen des Gemeinsamen Bundesausschusses für die übereilte Schließung angeführt. Dieses Argument wird durch die Tatsache, dass andere Krankenhäuser die von der Beschlusslage ebenso betroffen sind, von der im Beschluss vorgesehenen Möglichkeit Gebrauch machen, bis Ende 2007 weiter zu behandeln.   

Nunmehr wird die angebliche Androhung der Krankenkassen vorgeschoben, Erlöse würden zurückgezogen, falls die Vereinbarungen des Gemeinsamen Bundesausschusses nicht im Mai diesen Jahres bei Pflegesatzverhandlungen bereits berücksichtigt werden. DIES IST IN DIESER FORM NICHT KORREKT, so die zwischenzeitlich eingeholte AUSSAGE DER AOK RHEINPFALZ. Es ist unerträglich, dass die „Schuld“ nunmehr zwischen den Institutionen hin und her geschoben wird. Wir wollen Lösungen !   

Wir sind mit Strukturen konfrontiert, die die Menschenwürde missachten und Kostenminimierung über alles stellen. Koste es, was es wolle - hier in Ludwigshafen die Gefährdung des Lebens unserer Kinder und morgen möglicherweise unser eigenes !
Wir fordern weiterhin mit Nachdruck

 

  1. Die übereilte Schließung der Kinderkrebsstation zum 31.3.2007 sofort aufzuheben und den Betrieb bis zum 31.12.2007 fortzuführen.  
     
  2. Die Fortsetzung der hervorragenden Arbeit auf der Kinderkrebsstation mit dem bisherigen Personal, welches den Kindern und Eltern vertraut ist.

 

  1. Die konstruktive Auseinandersetzung über Möglichkeiten des Fortbestands der Kinderkrebsstation im St. Annastift über den 31.12.2007 hinaus.          
     

Wir fordern die Mitbürgerinnen und Mitbürger auf, sich an der Demonstration zum Verbleib der Krebsstation im Annastift zu beteiligen ! 

 

Treffpunkt: Freitag, 23.3.2007 um 14 Uhr vor dem St. Annastift in Ludwigshafen    

 

Seit dem 20.03.2007 befindet sich eine rund um die Uhr besetzte Mahnwache zum Erhalt der Kinderkrebsstation vor dem St. Annastift. Dort liegen Unterschriftslisten bereit. Der Landtagsabgeordnete Keller war bereits unmittelbar vor Ort und sicherte Unterstützung zu.

 

Der Kinderschutzbund Ludwigshafen verurteilt die Vorgehensweise der Krankenhausverwaltung auf das Schärfste.     

Die Landesregierung prüft derzeit die offensichtlich skandalöse Situation.

 

Die Deutschen Leukämie Forschungshilfe Verband-Pfalz e.V. beschreibt die Situation als skandalös.

 

Die Stadt Ludwigshafen hat mittlerweile mitgeteilt, dass die Vorgehensweise der Krankenhausleitung nicht akzeptabel ist. Frau Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse will sich direkt mit der Geschäftsführung in Verbindung setzen.

 

WIR MACHEN WEITER !!! Jetzt erst recht !!! Verantwortliche aller Parteien, Verbände und Institutionen werden aufgerufen, ihre Solidarität zu bekunden und dies der Öffentlichkeit kund zu tun.

 

Elterninitiative krebskranker Kinder                                                             
in der St. Annastifts – Kinderklinik Ludwigshafen

Ina Wegner, Michael Eichin, am 21.03.2007

 

 

 

 

 

 

Kontaktadressen für weitere Informationen:   hier !


 

Eine unglaubliche Vorgehensweise Patienten zu informieren:

 





 

Pressematerial:

 

Der gemeinsame Bundesausschuss ist...

... das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland.

Er bestimmt in Form von Richtlinien den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für mehr als 70 Millionen Versicherte, das heißt, er legt fest, welche Leistungen der medizinischen Versorgung von der GKV erstattet werden. Darüber hinaus beschließt er Maßnahmen der Qualitätssicherung für den ambulanten und stationären Bereich des Gesundheitswesens.

Seine rechtliche Legitimation erhält der G-BA durch den Gesetzgeber, der den gesundheitspolitischen Rahmen der medizinischen Versorgung in Deutschland durch Gesetze vorgibt. Diese sind im fünften Buch des Sozialgesetzbuches (SGB V) niedergelegt.

weitere info unter : http://www.g-ba.de/

 

 

Der gemeinsame Bundesausschuss hat beschlossen:

Als PDF im Download hier
 

oder unter http://www.g-ba.de/downloads/36-232-47/Vereinbarung-Onkologie-2006-12-19.pdf

 

Hier die Pressemitteilung vom 18.03.2007 !

 

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Bilder von betroffenen Kinder ! Nicht alle Kinder können fotografiert werden!
Dies würde den Therapieverlauf stören ! Bei der Mahnwache werden Fotos von weiteren Betroffenen Kindern eingestellt. Die Eltern werden dort die Konsequenzen der un-

verantwortlichen Entscheidung beschreiben !

 

 

 

 

 

Dies sind nur 3 betroffene Kinder ! Zwei weiter Kinder können hier nicht abgebildet werden. 40 weitere Kinder befinden sich nach Intensivtherapie außerhalb des Krankenhauses und bedürften bei Infektionen sofortige ( richtige ) medizinische Behandlung da die Immunabwehr extrem geschwächt ist. Durch wen den in Zukunft ? Woher sollen andere Krankenhäuser die Krankheitsgeschichte kennen ?

 

Erste Pressereaktionen:


Platzhalter Rheinpfalz 19.03.2007 und andere... - wir kommen einfach nicht mehr mit - !

 


Bisherige Beiträge im Fernsehen bisher in RNF unter RTL und SWR !

 

-berichtet auf der Homepage unter wie folgt:

Ludwigshafen

Kinderkrebsstation schließt


Heute haben erneut Betroffene gegen die Schließung der Kinderkrebsstation im St. Annastift-Krankenhaus protestiert.Erst vergangenen Donnerstag haben die Betroffenen von der Schließung der Station erfahren, bis zum Ende des Monats werden die Patienten nach Mannheim und Heidelberg umziehen. Die Klinikleitung hat jede Verantwortung von sich gewiesen. Schuld sei eine neue Richtlinie des Bundes, die die Qualitätsstandards erhöhe. Diese seien aber nur von den Unikliniken zu erfüllen, die Mehrkosten von etwa 800.000 Euro könne das St. Annastift nicht aufbringen.

Quelle: http://www.swr.de/nachrichten/rp/kaiserslautern/-/id=1632/nid=1632/did=97662/zl5kdr/index.html    7

berichtet auf der Homepage wie folgt:

 

18.03.07
St. Annastift schließt Kinderkrebsstation
Ludwigshafen: Krankenhaus außerstande, hohe Investitionen zu schultern

 
Die Kinderkrebsstation im Ludwigshafener St. Annastift wird zum Monatsende geschlossen, die ambulante Versorgung bleibt bestehen. Die Mitarbeiter der Kinderkrebsstation sollen auf andere Kinderstationen versetzt werden. Nach einem Bericht der Tageszeitung "Die Rheinpfalz" begründet Geschäftsführer Marcus Wiechmann diesen Schritt mit den geforderten hohen Qualitätsstandards. "Die Qualitätskriterien sind nun derart hoch angesetzt worden, dass wir sie selbst mit außerordentlich großem Finanzaufwand nur eventuell erfüllen könnten", sagte er dem Blatt.

Wolle das Annastift den Anforderungen gerecht werden, müsste laut Wiechmann unter anderem für 800.000 ein Magnet-Resonanz-Tomograph (MRT) angeschafft werden, Personalkosten würden um eine halbe Million Euro pro Jahr steigen. (red)
 

Quelle: http://www.rheinneckarweb.de/index.php?id=583&backPID=403&tt_news=21185

 


 

 

Reaktion Rheinpfalz am 20.03.2007 als PDF im Download

 

 

-berichtet am 20.03.2007 der Homepage unter wie folgt:

Mahnwache gegen Krebsstation-Schließung


Mit einer Mahnwache wollen sich die Eltern krebskranker Kinder gegen die Schließung der Kinderkrebs-Station im St. Annastiftskrankenhaus wehren.
Die kurzfristige Schließung der Station zum 31. März wird nach Angaben der Eltern als "unerträglich" empfunden. In der vergangenen Woche hatte die Klinik-Geschäftsführung die Schließung der Kinderkrebs-Station angekündigt.
Als Grund wurden erhöhte Qualitätsanforderungen genannt, die nicht finanzierbar seien. Die Mahnwache vor dem Krankenhaus wird ab 18 Uhr abgehalten.

http://www.swr.de/nachrichten/rp/ludwigshafen/-/id=1652/nid=1652/did=97722/1y6e0l6/index.html

 


 

 

Kleine Anfrage von Josef Keller MdL an den Landtag Rheinland-Pfalz
 

 


Wir schaffen es nicht mehr die ganzen Pressereaktionen zu erfassen. Sorry ! Das wird zu viel !

 

 

Der Verband : Deutschen Leukämie Forschungshilfe Verband-Pfalz e.V.
Aktion für krebskranke Kinder teilt die Empörung der betroffenen Eltern und unterstutzt die Elterninitiative !

 siehe hier: http://www.dlfh-verband-pfalz.de

 

Mannheimer Morgen, Rheinpfalz und Bild berichten weiter.

Die Stadt Lu wird sich am Dienstag eingehend mit der Sache im Stadtvorstand beschäftigen ( Aussage des Sozialdezernenten Van Vliet !)
 

Radio RPR berichtet bereits !



 


 

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Den Betroffenen sei versichert:

 

 

Wir machen ALLES was möglich ist !