Aktuelles und Chronologie der Ereignisse
- siehe auch Pressespiegel -


 100 Tage "qualitätsgesicherte Kooperation" zur Behandlung krebskranker Kinder...

... war das Thema einer rege besuchten Zusammenkunft am 13.03.2008. Eltern und Freunde der ehemaligen Kinderkrebsstation Michael II haben die Entwicklung diskutiert. Zwischenergebnis: Es gibt noch viel zu tun ! Notwendige Änderungen und Verbesserungen müssen mit den Beteiligten besprochen und umgesetzt werden. Hierzu wird es bald Neues geben ...


Widersprüchlich
Widersprechende Darstellung der Geschäftsführung des St. Marien- und Annastiftskrankenhauses und eines Spenders

Zum Vermerk "Geschäftsführung des St. Annastiftskrankenhauses nimmt noch im Dezember 2007 Spendengelder für die nunmehr geschlossene Kinderkrebsstation entgegen !" teilen die die Geschäftsführer Markus Trescher und Marcus Wiechmann mit Schreiben vom 29.02.2008 teilten mit, dass die Spenden selbstverständlich für krebskranke Kinder im St. Annastiftskrankenhaus verwendet werden und verweisen auf die weitergehend geöffnete Kinderkrebsambulanz.

"Unglaublich: Die Geschäftsführung nimmt ca. 3 Wochen vor der Schließung der Kinderkrebsstation noch Spendengelder an. Es ist im Augenblick nicht nachvollziehbar, wofür diese Gelder noch verwendet wurden" war unsere Berichterstattung zum nachfolgenden Artikel der Brühler Rundschau.

Hierzu teilen die Geschäftsführer Markus Trescher und Marcus Wiechmann mit Schreiben vom 11.03.2008 Hier zum Download mit, dass die Spenden generell für kranke Kinder des St. Annastiftskrankenhauses abgegeben wurden. Die Vertreter wurden von Frau Schwahn angeblich ausdrücklich darauf hingewiesen, dass diese Spenden für die Allgemeinpädiatrie sind, da die Station zum 30.12.2007 geschlossen wird. Der Zeitungsartikel ist also - dem Vernehmen der Geschäftsführung nach - nicht richtig.

Das scheint sich aber nicht ganz herum gesprochen zu haben: Der Dartclub hat den Zeitungsartikel wörtlich für seine Homepage ( http://www.dc-zur-traube.de ) übernommen und behauptet selbst die Übergabe von Gelder an die "Kinderkrebsstation St. Annastift in Ludwigshafen".


Hier heißt es unter anderen:

"Dartclub sammelte für die Kinderkrebsstation St-Anna-Stift"
Der Dartclub "Zur Traube" in Brühl übergab am Freitag, den 07.12.2007 einen Betrag, der an der Brühler Straßenkerwe aus dem Erlös des Dartzeltes eingenommen wurde, samt zahlreicher für Kinder gesammelter Sachpreise, an die Kinderkrebsstation St.-Anna-Stift in Ludwigshafen.


Jahresrückblick der Rheinpfalz


Die Elterninitiative hat sich am 27.10.2007 über die Zeitung Rheinpfalz für die tolle Unterstützung bedankt:

D A N K E

 Die Elterninitiative zur Erhaltung der Kinderkrebsstation Michael 2 am St. Annastiftskrankenhaus in Ludwigshafen bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich in den letzten Monaten für die Kinderkrebsstation eingesetzt haben.

Trotz vieler Unterstützungsangebote ( z.B. Deutsche Kinderkrebsstiftung, Krankenkassen in Rheinland Pfalz, Sozialministerium in Mainz, Verband der Kinderonkologen (GPOH), Deutsche Leukämie Forschungshilfe ) und über 23.000 Unterschriften aus der Bevölkerung schließt die Geschäftsführung aus unternehmerischen Gründen die Station Michael 2 zum 31.12.2007. Die Region verliert eine bedeutende Einrichtung. Unsere Kinder und wir verlieren ein zweites Zuhause.

Die Geschäftsführung hat allerdings zugesichert, dass

- die kinderonkologische Ambulanz erhalten bleibt
- die Station Michael 2 personell und räumlich bis zum 31.12.2007 bestehen bleibt
- für alle bisher auf der Station behandelten Kinder gilt, dass sie bis zum 31.12.2007 stationär aufgenommen werden

Wir werden unsere Aufmerksamkeit darauf richten, dass diese Zusicherungen eingehalten werden.


 Anzeige in der Rheinpfalz am 27.10.2007: Hier im "Original" zum Download



Kritische Worte an die Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse

Mit deutlichen Worten kritisieren wir das Vorgehen der Frau Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse, nachdem sie sich zur Frage des Fortbestands der Station nicht öffentlich geäußert und auch in sonstiger Weise kein erkennbares Engagement entwickelt hat.

Entgegen anderer Bundes- und Landespolitiker - übrigens jeder politischen Fraktion - hielt Frau Dr. Lohse eine öffentliche Stellungnahme oder Kontaktaufnahme mit der Elterninitiative nicht für erforderlich.

 

Der Schriftsatz an Frau Dr. Lohse vom 13.09.2007 hier zum Download als PDF

 

Aus gegebenem Anlass und wegen wiederholter Anfragen:

Wegen der häufigen Spekulationen zur Kinder- und Jugendpsychiatrie erlauben wir uns auf folgendes hinzuweisen: Die Geschäftsführung des Krankenhauses hat mehrfach versichert, dass über die Räume der Station Michael II bisher nicht verfügt wurde. 

Die Geschäftsführung des Krankenhauses hat mehrfach darauf hingewiesen, dass die Schließung von Michael II nicht mit der Einrichtung der Kinder- und Jugendpsychiatrie zusammenhängt. Die Vertreter des Landes Rheinland-Pfalz haben dem nicht widersprochen. Wir gehen davon aus, dass die involvierten Politiker eine solche Verfahrensweise längst offenbart hätten. 

Sollte sich herausstellen, dass die defizitäre Kinderonkologie nur zu Gunsten der lukrativen Kinder- und Jugendpsychiatrie in Ludwigshafen geschlossen wurde, wäre dies UNFASSBAR ! Uns bleibt nichts anderes übrig, als  den Beteuerungen der Geschäftsführung und der Politiker zu glauben.

Wir sehen bei der Blockadehaltung der Geschäftsführung keinen Sinn in weiteren Gesprächen und Bemühungen. Es ist beabsichtigt, das Wortprotokoll des Runden Tisches unter anderen dem Aufsichtsrat des Krankenhauses zur Verfügung zu stellen. Nicht wir sind für Ihr Entsetzen Ansprechpartner, sondern die Geschäftsführung des Krankenhauses oder der Aufsichtsrat der St. Dominikus Krankenhaus und Jugendhilfe gGmbH oder das St. Dominikus Stift:

Aufsichtsrat der St. Dominikus Krankenhaus und Jugendhilfe gGmbH:

Lothar Kämmerer, Notar (Vorsitzender)  Tel.: 0621 / 5 92 94 - 0 / Fax: 0621 / 5 92 94 - 40

Sr. Maria Crucis Welsch, Ordensschwester

Sr. M. Astrid Grimm, Ordensschwester

Helmut Durein, Steuerberater Tel.:  0761 / 580636

Dr. Werner Friedrich, Fachanwalt für Arbeitsrecht Tel.: 0621 / 59 115 - 0   Fax: 0621 / 59 115 - 66

Berthold Messemer, Stadtrat a.D. Tel.: 0621 / 55 6 88 7

Dr. Theo Spettmann, Vorstandsvorsitzender der Südzucker AG, Tel.: 0621 / 421 - 0 - Fax: 0621 / 421 - 425

Verantwortlich ist letztendlich auch das Institut St. Dominikus in Speyer, vertreten durch die Generalpriorin Schwester Gertrud Dahl


Gespräch am „Runden Tisch“ musste aufgrund der Weigerungshaltung der Geschäftsleitung ergebnislos beendet werden / Rund 200 Teilnehmer am Lichter-Schweigemarsch in Speyer
Pressereaktionen unter aktuell  Jetzt mit MaMo und Bild

I. Gespräch am „Runden Tisch"

Nach knapp zweistündiger Beratung sperrt sich die Geschäftsführung weiterhin aus nicht nachvollziehbaren Gründen gegen die Bemühungen der Elterninitiative und der anwesenden Personen für die Erhaltung der Station Michael II. Die Geschäftsführung führt damit ihre Blockadepolitik unvermindert weiter.

Es fragt sich hinsichtlich des Verhaltens der Geschäftsführung, warum diese der Einladung zum Runden Tisch überhaupt gefolgt ist. Man kann unter Umständen zwar Verständnis für die wirtschaftliche Sichtweise des Trägers entwickeln, hier aber wurde eindeutig eine moralische Grenze überschritten, was von einer kirchlichen Einrichtung nicht zu erwarten war.

Soweit die Geschäftsführung über die Rheinpfalz am 17.03.2007 die Region darüber informierte, dass infolge der Vereinbarung des G-BA die Kinderkrebsstation geschlossen werden muss, ist von dieser Begründung nach dem heutigen Erkenntnissen des Gesprächs am „Runden Tisch“ wenig übrig geblieben. Das ehemals als kostenintensiv beschriebene Diagnostikgerät (die Geschäftsführung sprach von Investitionen in Höhe von 1,5 Mio Euro) erweist sich nachträglich als durchaus verhandelbar. Die Vertreter der Krankenkassen gaben dieses am „Runden Tisch“ klar zu verstehen.

Die Gesprächsrunde ergab zudem, dass alle anwesenden Institutionen der Geschäftführung Möglichkeiten offeriert haben, welche eine Erhaltung der Station „Michael II“ erlaubt hätten. Jedoch auch hinsichtlich einer Verlegung der Kinderkrebsstation in das St. Marienkrankenhaus war die Geschäftsführung nicht verhandlungsbereit.

In letzter Konsequenz bleibt festzustellen, dass eine auch von Papst Benedikt XVI. gewünschte erneute Überprüfung der Entscheidung von allen Anwesenden - mit Ausnahme der Geschäftsführung - vorgenommen wurde.

Im Anschluss hat Herr Prof. Dr. Klingebiel, der Vorsitzende der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH), festgestellt, dass die Schließung der Kinderkrebsstation in keinem kausalen Zusammenhang mit den neuen Qualitätskriterien des G-BA steht. Hier sei eine rein unternehmerische Entscheidung getroffen worden. Dem kann sich die Elterninitiative nur anschließen.

Es bleibt zumindest festzustellen, dass der Zuspruch unzähliger Bürgerinnen und Bürgern aus der Region, die sich auch in 23.000 Unterschriften manifestiert, es Wert war, alle Möglichkeiten für die Erhaltung der Kinderkebsstation "Michael II“ auszuloten.

Der Dank gilt allen, welche die Bemühungen der Elterninitiative zur Erhaltung der Kinderkrebsstation „Michael II“ in den letzten Monaten bis zum heutigen Tag unterstützt haben.


II. Teilnehmer


Anwesend beim Gespräch am „Runden Tisch“ waren

-         das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen, vertreten durch Herr Dr. Gaß und Herr Schumann,

-         vom Verband der Angestellten-Krankenkassen e. V. (VdAK) und der Arbeiter-Ersatzkassen-Verband e. V. (AEV) Herr Müller,

-         von der AOK Rheinland-Pfalz Frau Pfeifer sowie Herr Faust

-         vom BKK Landesverband Rheinland-Pfalz und Saarland Herr Groß,

-         von der Gesellschaft für pädiatrische Hämatologie und Onkologie (GPOH) der Vorsitzende Herr Prof. Dr. Klingebiel,

-         vom Dachverband Deutsche Leukämie Forschungshilfe und von der Deutschen Kinderkrebshilfe der Vorsitzende Herr Ropertz,

-         von der Deutschen Leukämie Forschungshilfe Verband Pfalz Herr und Frau Böhmer,

-         von der Gemeinde St. Hedwig in Speyer Pfarrer Linvers,

-         vom St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus Herr Trescher, Herr Wiechmann und Herr Dr. Bechtold,

-         der Moraltheologe Prof. Dr. Piegsa,

-         der Landtagsabgeordnete Herr Josef Keller, CDU

-         von der Elterninitiative Jan Heinrich, Christine Huwe, Ina Wegner, Martin Wegner sowie Michael Eichin.


Aus terminlichen Gründen haben sich Vertreter des Verbands der privaten Krankenversicherung e.V. entschuldigt.

Die Generalpriorin des Instituts St. Dominikus, Schwester Gertrud Dahl hat ihre Anwesenheit am Runden Tisch abgelehnt. Der Weihbischof Otto Georgens, Diözesanadministrator im Bistum Speyer, hat auf die Einladung leider gar nicht reagiert.

 

Umfangreiche Seite 3-Bericht im Mannheimer Morgen hier als PDF zum Download !

Rheinpfalz 12.09.2007

    Rheinpfalz 11.09.2007


 


Anmerkung zu den Pressereaktionen zum Runden Tisch:

Soweit Herr Trescher gegenüber der Rheinpfalz behauptet, es habe kein tragfähiges Konzept gegeben, ist dies nur teilweise richtig. Die Geschäftsführung hat sich geweigert, ein tragfähiges Konzept zu erarbeiten. Die Landesregierung und die Krankenkassen "akzeptieren" die Vorgehensweise, begrüßen sie aber auch nicht.

Die Qualitätskriterien des G-BA waren offensichtlich
NICHT für die Entscheidung maßgeblich:

Zitat des Vorsitzenden der Gesellschaft für pädiatrische Onkologie und Hämatologie Prof. Dr.  Klingebiel: "Ich erkenne keine naturwissenschaftliche Kausalität zwischen den Qualitätsvorschriften des GBA und der Schließung der Kinderkrebsstation. Die Geschäftsführung will nur nicht. Ich erkenne keine tragfähige Begründung."

Zitat des Moraltheologen Prof. Dr.  Piegsa: " Jetzt habe ich schon den Professorentitel und verstehe es trotzdem nicht, weshalb die Kinderkrebsstation geschlossen wird. Sie haben mir das nicht erklären können."

Vergl. zur ursprünglichen Begründung der Geschäftsführung den Artikel Rheinpfalz vom 17.03.2007 !

 

 


Gespräche am Rande des Symposiums 
in Bonn und Siegburg


Bericht auf YouTube.com über den Lichter-Schweigemarsch
am Sonntag, den 09.09.2007 in Speyer:


Rund 200 Menschen folgten am Sonntag dem Aufruf der Elterninitiative zu einem Lichter-Schweigemarsch vor dem Dom in Speyer. Mit Kerzen und Fackeln zog der Schweigemarsch durch die Innenstadt von Speyer zum Institut St. Dominikus in der Vincentiusstraße, um dem Stift „das Licht“ zu bringen. Vor den verschlossenen Toren wurden Kerzen abgestellt. 

Noch am Samstag hatte das Institut St. Dominikus über ihre Generalpriorin mitteilen lassen, dass man für die Entscheidung der Geschäftsführung des St. Marien- und St. Annastiftskrankenhauses nicht zuständig sei. Das gesellschaftsrechtliche Konglomerat über eine Stiftung und GmbH sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Institut maßgeblichen Einfluss auf die Entscheidung der Krankenhausgeschäftsführung nehmen kann. Es ist enttäuschend, wenn sich allein auf den Standpunkt zurückzieht, dass man "die Geschäfte in die Hände dieser Herren gelegt hat und ihnen vertrauen muss !"

Stiftungsurkunde / Stiftungssatzung / Geschäftsordnung / Gesellschaftsvertrag Krankenhaus- und Jugenhilfe GmbH

Ein Meer aus Lichtern soll den Damen des Instituts St. Dominikus als Mahnung dienen, dass nicht weniger als 23.000 Menschen aus der Region eine Erhaltung der Kinderkrebsstation begrüßen würden. Nachdem alles gesagt ist, war jetzt nur noch Schweigen geboten. Mit Freude wurde zur Kenntnis genommen, dass auch verschiedene Institutionen dem Aufruf gefolgt sind.

Zu einem späteren Zeitpunkt bildeten Teilnehmer der Lichter-Schweigemarschs eine Kreis und schickten positive Gedanken nach Frankfurt, wo derzeit diese gute Gedanken gut gebraucht werden können.

Julian, wir denken an Dich !!!

 Bericht auf YouTube.com über den Lichter-Schweigemarsch:

 


Aktion am Sonntag, den 02.09.2007 in Speyer und Gespräch mit Weihbischof Georgens



Anlässlich der Info-Aktion zum Lichter-Schweigemarsch vor dem Speyerer Dom kam es am 02.09.2007 auch zu einem Gespräch mit Herrn Weihbischof Georgens.  Herr Weihbischof Georgens hat den" Runden Tisch" ausdrücklich begrüßt und erkundigte sich nach den beteiligten Institutionen und Personen.  Den "Runden Tisch"  hätte man - so Georgens - schon viel früher machen müssen. Er wies darauf hin, dass er für sich selbst keine Möglichkeit zur Einflussnahme sehe. Deshalb hielt er ein persönliches Gespräch bisher nicht für erforderlich. Vertreter der Elterninitiative nutzten die Gelegenheit und haben ihr Verhalten und die Hintergründe ihres Engagements weitergehend deutlich gemacht.
 

Ein Wermutstropfen bleibt: Das einfühlsame und konstruktive persönliche Gespräch mit Herr Weihbischof Georgens stand leider im starken Kontrast zum Verhalten von Herrn Domkapitular Dr. Weis, welcher Minuten vorher gegenüber einer Vertreterin der Elterninitiative schimpfend auftrat und offensichtlich erregt den Domvorplatz verließ.

 


Bericht vom Infostand in Ludwigshafen am 01.09.2007 sowie
Aufruf zum Lichter-Schweigemarsch am Sonntag, den 09.09.2007 in Speyer

 

Einladung zum Lichter- Schweigemarsch als Power-Point Präsentation !







 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

lesbares Schaubild als



SPEZIAL : TV-Berichte SWR Rheinland-Pfalz jetzt ONLINE !


Zweite bundesweite Infoaktion für die Politik auf Bundes- und Landesebene !
 

1.769 Briefe wurden in der Nacht vom 22/23. August gedruckt, sortiert, gefaltet und kuvertiert und dann am 24.08.2007 zur Post gebracht !
Die zweite Infoaktion ist nunmehr gestartet !
Vielen Dank an die vielen "Helferlein" !

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat die regionalen Proteste und Anfragen hinsichtlich der in Streit stehenden Vereinbarung zur Kenntnis genommen und in seiner Sitzung am 12. Juni 2007 behandelt. Geändert wurde (noch) nichts. Die Evaluation behält man sich weiterhin erst für das Jahr 2008 vor. Das ist skandalös ! Bis dahin werden zum 31.12.2007 ca. 50 Krankenhäuser wegen der Vereinbarung des G-BA ihre Kinderkrebsstationen schließen müssen.

Über die zum Teil recht komplexen Vorgänge informieren wir als Elterninitiative ca. 1200 Landtagsabgeordnete und alle Bundestagsabgeordneten.



Foto: Abgabe der Briefe bei der Post in Ludwigshafen
 


 

                                     Ein kurzer Film über die Briefaktion

Das St. Annastifts- und Marienkrankenhaus startet mit professionellen und teuren Info-Broschüren, Presseinformationen und Gestaltung der Homepage eine Rechfertigungskampagne zur beabsichtigten Schließung der Kinderkrebsstation ! Die Gesellschafter des Krankenhauses ( die Stiftung St. Dominikus ) nehmen nunmehr gegenüber Eltern schriftlich Stellung. Mitglieder des Stiftungsrates verweigern noch Stellungnahme.
 

Bisherige TV - Berichte über geplante Schließung jetzt ONLINE bei www.youtube.com und hier bei Annastift - TV 

Elterninitiative auf Kinderfest am 18.08.07

Können Politiker die Schließung von Michael II verhindern ?

Der Verweis der Politiker - insbesondere der Politiker in Rheinland-Pfalz - und im Bundesgesundheitsministerium in Berlin auf die alleinige Entscheidungskompetenz des G-BA geht fehl. Wenn nicht mehr die Politik, sondern Verwaltungsgremien über das Wohl unserer Kinder entscheiden, ist dies nicht hinnehmbar. Wesentliche Entscheidungen müssen den Parlamenten vorbehalten sein. Das Bundesverfassungsgericht verlangt, dass alle wesentlichen Fragen vom Parlament selbst entschieden und nicht anderen Normgebern überlassen werden dürfen ( vgl. BVerfGE 83, 130 (142, 152); ständige Rechtsprechung ). Daraus ergibt sich ein Verbot, in diesen Fragen die Rechtsetzung an andere Organe zu delegieren. Auf diese Weise soll in funktionaler Hinsicht sichergestellt werden, dass derartige Regelungen aus einem Verfahren hervorgehen, das sich durch Transparenz auszeichnet, die Beteiligung der parlamentarischen Opposition gewährleistet und auch den Betroffenen und dem Publikum Gelegenheit bietet, ihre Auffassungen zu bilden und zu vertreten (vgl. BVerfGE 85, 386 (403); 95, 267 (308)). Der G-BA ist ohne Zweifel gesetzlich legitimiert. Dies geht aber nicht soweit, dass der Bundestag in wesentlichen Fragen kein Interventionsrecht hat.

Entweder ist der Handlungsrahmen der Politik größer als man uns Glauben macht oder die Bestimmungen zum G-BA sind in Ermangelung politischer Interventionsmöglichkeiten verfassungswidrig. Wir glauben, dass der politische Rahmen größer ist, als uns glauben gemacht wird und fordern die Politik auf, von ihren Möglichkeiten Gebrauch zu machen.

Hinsichtlich der Problematik in Ludwigshafen gehen wir davon aus, dass die in Streit stehende Vereinbarung einem fortgesetzten Betrieb der Kinderkrebsstation nicht ( mehr ) entgegen steht. Am 10. September 2007 treffen sich unter Moderation der Elterninitiative und in Anwesenheit eines Vertreters der maßgeblichen medizinischen Fachgesellschaft Kosten- und Leistungsträger in Ludwigshafen und werden den Vorgang gemeinsam besprechen.



Am Samstag den 18.08.2007 war die Elterninitiative auf dem Luftsprung Kinderfest

Am Samstag verwandelte sich die ganze Innenstadt in einen  Spielplatz mit Angeboten für Jung und Alt.  Über 40 Spiel-, Bewegungs- und Aktionsstände haben  Kinder, Jugendliche, Eltern und Großeltern zum Mitmachen eingeladen. Zahlreiche Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt und der freien Träger, Kindertagesstätten, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk (THW), Verkehrspolizei und Stadtbibliothek und die Elterninitiative haben mitgemacht.

Wir waren mit einer neue Ausstellung, einem Spritzenspiel, Twister und mit mehr als 500 Helium Luftballons vertreten.

Das ganze Fest war hervorragend organisiert. Der Spaßfaktor lag für die Kinder bei 100 %.  So sollte es sein !
 

Am Rande der Veranstaltung wurden selbstverständlich wieder Unterschriften gesammelt. Grobe Schätzungen ( das konnte noch keiner zählen )  liegen derzeit bei ca. 700 Unterschriften. Interessenten wurden über den Sachstand unserer Bemühungen informiert.

Premiere: Der erste Beitrag zum "Annastift-TV" wurde anlässlich des Stands gedreht und steht bald auf der Homepage zur Verfügung.

Da wir nicht damit gerechnet haben, dass wir unsere Bemühungen auch im August fortsetzen müssen, konnten wir uns nur kurzfristig zur Veranstaltung melden. Wir danken den Organisatoren für die spontane und herzliche Aufnahme !

Für uns war dies der Auftakt zu einer Reihe von Aktionen, die in dieser Woche seine Fortsetzung durch Infoschreiben an 1200 Landespolitiker und alle Bundestagsabgeordneten ihre Fortsetzung finden wird.  Wir werden hier berichten.

 


Kritische Auseinandersetzung mit einem Kommentar aus der Rheinpfalz vom 30.07.2007


Zum links stehenden Kommentar der Rheinpfalz ging der rechts stehende Leserbrief ein.

Soweit im Kommentar ( links ) der weitere Betrieb der Kinderkrebsstation als Rechtsbruch dargestellt wird, ist dies nicht haltbar.

Auch die Elterninitiative sah zunächst aufgrund der Angaben des Krankenhausträgers und des Sozialministeriums die Änderung der G-BA Vereinbarung als Voraussetzung für den weiteren Betrieb der Kinderkrebsstation an. Nach langem Weg - insbesondere nach Kontakten mit den Kostenträgern ( welche die Vereinbarung auf örtlicher Ebene umsetzen ) - kamen Zweifel auf. 

Wenn sich Kosten- und Leistungsträger am 10.9.2007 zu einem Runden Tisch einfinden, geschieht dies sicherlich nicht auf Grundlage der Überzeugung, dass die G-BA Vereinbarung den weiteren Betrieb der Kinderkrebsstation in jedem Fall nicht mehr zulässt. Dann bedürfte es dieses Treffens nicht.

 Nicht örtliche Gegebenheiten, sondern die Schließung von 50 Kinderkrebsstationen machen deutlich, dass die G-BA Vereinbarung sehr sorgfältig gemacht und durchdacht sein muss. Dies ist - und das wurde gerade in Ludwigshafen deutlich - nicht geschehen.  Wir verlangen - wie viele andere auch - die Aussetzung und Überarbeitung der G-BA Vereinbarung. Wir sind nur diejenigen, die im eher stillen Betrieb der Kinderonkologie am lautesten rufen. Wir wollen Ruhe einkehren lassen, wenn wir wissen, dass ALLES unternommen wurde. 
 


Stellungnahme zum Kooperationsvertrag: Die Verwaltung des Krankenhauses verfolgt offensichtlich derzeit die Erhaltung der Kinderkrebsstation nicht weiter, sondern zieht sich auf eine angebliche Kooperationsvereinbarung mit dem Mannheimer Klinikum zurück. Es ist ein Skandal, wenn der Träger dieses als Arbeitsergebnis aus Gesprächen mit der Elterninitiative darstellt. Tatsache ist, dass die Elterninitiative zwei Tage vor Bekanntmachung darüber informiert wurde, dass eine solche Vereinbarung vor zwei Wochen abgeschlossen worden sein soll. Es ist anzunehmen, dass diese Vorgehensweise Beratungsergebnis der Firma Healthpro ist, welche seit April 2007 die Krankenhausverwaltung bei der internen und externen Kommunikation begleitet (üblich sind insoweit Tagessätze in Höhe von € 1.000,- bis € 1.500,-  !). Eine Beratungsfirma, die prüft, ob und wie die Station erhalten werden kann, wurde scheinbar nicht eingesetzt !

Die Kinder sollen auf Grundlage einer angeblichen Kooperationsvereinbarung nach Mannheim geschickt und dort auf der Kinderkrebsstation behandelt werden. Ärzte des St. Annastiftskrankenhauses sollen dabei beraten. Der angebliche Vertrag hat scheinbar keine bestimmte Laufzeit und wäre damit sofort kündbar !

Die Krankenhausverwaltung hat sich mehrfach geweigert, der Elterninitiative den Vertrag zur Durchsicht zu überlassen. Wieso der Träger in Zukunft nur noch mit Mannheim und nicht mehr mit Heidelberg kooperieren möchte und warum Ärzte des St. Annastiftskrankenhaus im Mannheimer Klinikum beratend eingesetzt werden müssen, bleibt fraglich. Der angebliche Kooperationsvertrag zielt erkennbar nur darauf ab, den öffentlichen Druck zu mildern.

Die Krankenhausverwaltung hat seit März 2007 keine sichtbaren Anstrengungen unternommen, die Kinderkrebsstation aufrecht zu erhalten. Es ist der Elterninitiative, den kirchlichen und politischen  Interessenvertretern etc. nicht gelungen, die Geschäftsführer derart zu motivieren.

Die Bedeutung und Qualität der Station hat sich der Verwaltung immer noch nicht erschlossen. Der Verantwortung gegenüber der Region und den anvertrauten Kindern, Eltern und Mitarbeitern wird die Krankenhausverwaltung derzeit bereits im Ansatz nicht gerecht.

Die Elterninitiative will die Geschäftsführung des Krankenhauses in einen „Runden Tisch“ einbinden und nach Lösungsmöglichkeiten suchen. Es bleibt abzuwarten, ob die Geschäftsführung tatsächlich zu ihrem Bekenntnis steht, dass sie die Station fortsetzen würde, wenn sie könnte. Ansonsten wäre das Bekenntnis zum Fortbestand der Kinderkrebsambulanz auch nichts wert.




Spende
Wie bereits auf der Startseite berichtet, spendete die Firma Saint-Gobain Isover G + H AG wegen einer verlorenen Wette 458 Euro zur Unterstützung des DLFH und für die Erhaltung der Kinderkrebsstation "Michael II". Am gleichen Tag wurden den Gewinnern der Eiswette ihre Preise überreicht. Der Firma ISOVER is
t für die Spende und die tolle Eiswette zu danken.

Kirchenzeitung für das Bistum Speyer berichtet unvollständig und unzutreffend
"Der Pilger" nahm im Vorfeld seiner Artikels über das St. Annastiftskrankenhaus  in der aktuellen Ausgabe zwar Kontakt mit der Elterninitiative auf, wollte jedoch nur den Brief aus dem Vatikan von Msgr. Gabriel Caccia haben, weil ein Mitarbeiter des Bistums aufgrund seines barschen Auftretens gescheitert ist. Die Vorgänge werden von uns zusammengestellt und Msgr. Gabriel Caccia übermittelt. Möge die Kirche diese Vorgänge intern klären. An einem Gespräch war die Redaktion nicht interessiert. Näheres zu den Umständen hier als
( Schriftsatz an an die Redaktion "Der Pilger" vom 24.07.2007 ). Wieso die Redaktion nicht über den anstehenden Runden Tisch mit Vertretern der Landesregierung, der Fachgesellschaften und den Kostenträgern berichtet, ist völlig unverständlich. Das Vertrauen in eine objektive Berichterstattung der Zeitschrift ist erschüttert.


Geschäftsführer verweigern Information
Die Krankenhausgeschäftsführung hat ganz klar mitgeteilt, dass sie die Kooperationsvereinbarung nicht vorlegen wird. Des weiteren weigert sich die Geschäftsführung, die angeblich durchdachten Konzepte für den Erhalt der Kinderkrebsstation zu offenbaren. Dieses wird auch als Tischvorlage für den "Runden Tisch" - an dem das Ministerium und die Kostenträger sitzen - verweigert !

Geschäftsführer irritieren Öffentlichkeit
Eltern und niedergelassene Ärzte wurden von den Geschäftsführern Herrn Trescher und Herrn Wiechmann angeschrieben. Dort wurde kein Zweifel daran gelassen, dass die Kinderkrebsstation geschlossen wird. Wir werden die Betroffenen und Ärzte über den Sachstand unterrichten !

Team "DOM SPEYER" in Aktion am 29.07.2007 mit Mega-Banner

BILD - ZEITUNG vom 21.07.2007

 

Papst Benedikt XVI. sieht Notwendigkeit, die Entscheidung bezüglich der geplanten Schließung der Kinderkrebsstation „Michael II“ noch einmal gründlich zu überdenken
 

Mit Schreiben vom 10.07.2007 hat Papst Benedikt XVI. der Elterninitiative zur Erhaltung der Kinderkrebsstation „Michael II“ im St. Annastiftkrankenhaus / Ludwigshafen mitgeteilt, dass sich der Heilige Vater das Anliegen der Elterninitiative sehr zu Herzen nimmt.

Nach den ihm vorliegenden Informationen erscheint es ihm notwendig, die getroffenen Entscheidungen noch einmal gründlich zu überdenken, so Papst Benedikt XVI. Er dankt allen, die durch ihr großzügiges persönliches Engagement der Kinderkrebsstation ihre besondere Atmosphäre verleihen und hofft, dass doch noch Wege zu deren Erhalt gefunden werden können.

Diese bemerkenswerte Aussagen des Papstes - die vom Abgesandten Msgr. Gabriel Caccia übermittelt wurden - stimmt die Elterninitiative zuversichtlich, dass in Kürze auch die Generalpriorin des Instituts St. Dominikus, Schwester Gertrud Dahl, und die Geschäftsführer des St. Annastiftskrankenhauses ihre Bemühungen um den Erhalt der Kinderkrebsstation „Michael II“ verstärken werden.

Darüber hinaus äußert der Papst die Ansicht, dass eine „menschlich heilsame Atmosphäre“ durch keine noch so moderne technische Ausstattung ersetzt werden kann.

Pressereaktionen zum Brief aus dem Vatikan siehe unter Aktuell 



Nachdem zur Sonntagsmesse Kirchenbesucher über die Vorgänge in Ludwigshafen informiert wurden ( u.a. vor dem Dom in Speyer ), starten wir jetzt verstärkt mit neuen Protestaktionen durch, weil die Verwaltung des Krankenhauses offensichtlich keine Anstrengungen unternimmt, die Station aufrecht zu erhalten.

Das St. Annastifts- und Marienkrankenhaus bekommt einen freien Zuschuss vom Land Rheinland-Pfalz in Höhe von € 983.000,-. Die Geschäftsführung des Krankenhauses wurde heute aufgefordert, dieses Geld für die Aufrechterhaltung der Kinderkrebsstation zu investieren ( mehr Informationen zum Zuschuss unter http://www.masfg.rlp.de/Aktuelles/presse2000.asp?Anzeige=Yes&Index1=904).

Die Geschäftsführung des Krankenhauses hat mit Schreiben vom 13.07.2007 zur Mitarbeit bei der Umsetzung der Kooperation mit dem Uniklinikum in Mannheim aufgefordert. Der Geschäftsführung wurde wie folgt geantwortet: 

"Wir bitten Sie mit allem Nachdruck für die neu erkrankten Kindern ( wir wissen inzwischen von 6 Fällen + Dunkelziffer ) ungeachtet der vorliegenden Irritationen das Menschenmögliche zu unternehmen, dass der von Ihnen eingeschlagene Weg zumindest erträglich ist. Bitte bedenken Sie, dass Sie diesen Menschen die weithin bekannte professionelle und liebevolle Pflege Ihres Hauses vorenthalten. Dies führt mitunter zu einer zusätzlichen Belastung in der schweren Lebenslage der Betroffenen."

Die Geschäftsführung behauptet, die Kooperationsvereinbarung sei unter Beteiligung der Elterninitiative entstanden. Hierzu wurde den Geschäftsführern Wiechmann und Trescher mitgeteilt:

"Wir haben mehrmals festgestellt, dass Sie enorm viel Energie für den von Ihnen initiierten Kooperationsvertrag und der Außendarstellung des Vertrags aufwenden. Der Kooperationsvertrag – der zudem der Elterninitiative inhaltlich unbekannt ist – ist kein Ergebnis eines gemeinsamen Wirkens der Geschäftsführung und der Elterninitiative, sondern basiert auf dem alleinigen Wirken der Geschäftsführung. Wir bitten Sie anders lautende Mitteilungen zu unterlassen. "

Wir danken an dieser Stelle für die große Unterstützung durch niedergelassene Ärzte ! Danke !




Am Donnerstag, den 12.07.07 haben sich wieder Eltern, Angehörige und Interessierte im "Best Western Hotel" in Ludwigshafen getroffen. Dabei wurden der anstehende "Runde Tisch" sowie die spektakuläre Aktion "SOROR GERTRUD, AUDI NOS !" weiter geplant, die Erweiterung der Plakataktion und die Arbeitsteilung bei Journalistengesprächen besprochen, der Inhalt von Hintergrundgesprächen ausgetauscht, die Stiftungsauswertung, Kirchenreaktionen, Aufkleberaktion, "Luftwerbung" erörtert. 
Dank der freundlichen Aufnahme in den kirchlichen Einrichtungen und dem großen Verständnis für die Problematik wollen in Zukunft - gerade die konfessionell katholisch orientierten Eltern - verstärkt Gottesdienste in der Region besuchen. Wir danken auch nochmals dem "Best Western Hotel" für die äußerst freundliche Aufnahme !

Infostand in Ludwigshafener Fußgängerzone wie immer mit großem Zulauf

Auch an diesem Samstag erhielt der Infostand in der Ludwigshafener Innenstadt vor dem Rathauscenter großen Zuspruch von Passanten und aufgebrachten Bürgerinnen und Bürgern. 

Von den "wirklich großen Tieren" fand diesmal die Maus aus der "Sendung mit der Maus" den Weg an den Stand, um die Elterninitiative in ihren Bemühungen zur Erhaltung der Kinderkrebsstation tatkräftig zu unterstützen.

 

 

 

 

 

Vielen herzlichen Dank an die Maus und das gesamte Maus-Team ! Ihr seid toll !

Es wäre wünschenswert, wenn sich auch andere "große Tiere" an diesem Engagement ein Beispiel nehmen könnten.

 

 

 



Elterninitiative initiiert „runden Tisch“

Zur Klärung der Irritationen um den Fortbestand hat die Elterninitiative diverse Hintergrundgespräche geführt. Auf Anregung vieler Beteiligter hat die Elterninitiative heute der Geschäftsführung des St. Marien- und St. Annastiftskrankenhauses einen „Runden Tisch“ unter Beteiligung des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen, des Verbands der Angestellten-Krankenkassen e. V. (VdAK), des Arbeiter-Ersatzkassen-Verbands e. V. (AEV), der AOK Rheinland Pfalz, der Gesellschaft für pädiatrische Hämatologie und Onkologie (GPOH), der Deutschen Leukämie und Forschungshilfe (DLFH) und von Kirchenvertretern vorgeschlagen. Alle vorgenannten Institutionen haben ihre Bereitschaft zu einem runden Tisch bereits bekundet.

Wir freuen uns darüber, dass alle Institutionen – insbesondere die Kostenträger und das Land – ihre Bereitschaft zeigen, sich mit den Beteiligten und Verantwortlichen auszutauschen und nach Lösungsmöglichkeiten für die Station Michael 2 zu suchen.

Wir hoffen, dass sich der Träger des St. Marien- und St. Annastiftskrankenhauses an dem "Runden Tisch" beteiligt.


                            W e i t e r e    P r e s s e r e a k t  i o n e n

 

Plakataktion startet

Das erste Plakat mit der Mahn-Aufschrift „Gebt das nicht auf !“ hing direkt vor dem St. Marienkrankenhaus in der Maudacher Strasse / Kreuzung Betty-Impertro-Strasse. Diesem Plakat werden weitere in der Region, insbesondere in Speyer – dem Sitz des Instituts St. Dominikus – folgen.








 

 


Spenden der "Deutschen Leukämie Forschungshilfe Verband-Pfalz e.V.
Aktion für krebskranke Kinder
" von 1989 bis März 2007:

Seit Bestehen des Vereins wurden nach Angaben des Vorsitzenden Jürgen Böhmer medizinische Geräte in Höhe von 304.000 Euro finanziert. Des weiteren bezahlten der Verein für insgesamt 3 onkologisch ausgebildete Kinderkrankenschwestern   37.000 Euro. Sogar noch von Januar bis März 2007 finanzierte der Verein insgesamt 12.600 Euro für medizinische Geräte ohne zu wissen, dass die Station geschlossen werden soll. Das Geld wurde nach Auffassung der Elterninitiative jeweils nach Absprache mit dem Krankenhausträger und Ärzten hervorragend verwendet.

Weitere Infos zum Verein unter http://www.dlfh-verband-pfalz.de.


Elterninitiative auf ökumenischem Kirchentag präsent
Ordnungsamt sollte einschreiten !

 

Einige Vertreter der Elterninitiative nahmen am ökumenischen Kirchentag in Mannheim teil. Auf zahlreichen Bühnen und um die Stände herum war eine ganz hervorragende Stimmung. Die gelöste Atmosphäre war für viele Besucher eine Bereicherung. Das St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus war ebenfalls mit einem Stand vertreten. Die Elterninitiative blieb bis in den Nachmittag hinein auf dem Kirchentag und informierte über die Probleme wegen der Kinderkrebsstation in Ludwigshafen.

Die Elterninitiative wurde auch am Stand des St. Marien- und St. Annastiftskrankenhauses von den Mitarbeitern und dem Geschäftsführer Herrn Trescher entsprechend dem Anspruch des Krankenhauses freundlich empfangen .

Wie wir erst nachträglich erfahren haben, wurde jedoch während der Anwesenheit am Stand des St. Marien- und St. Annastiftskrankenhauses das Ordnungsamt der Stadt Mannheim und auch die Projektleitung des Kirchentags eiligst darum gebeten, der Elterninitiative die Präsenz in der Nähe des Stands des St. Marien- und St. Annastiftskrankenhauses zu untersagen. Da eine entsprechende Aufforderung durch die Stadt Mannheim selbstverständlich unterblieb und der Projektleiter des Kirchentags das befremdliche Begehren nicht umsetzte, konnte die Elterninitiative 367 Unterschriften gegen das Vorhaben der Krankenhausgeschäftsführung sammeln und in einer Vielzahl von Gesprächen mit Kirchenvertretern und Besuchern die augenblickliche Situation in Ludwigshafen erläutern.

 


Eine Gruppe der Elterninitiative war bei der Eröffnung
 des Inselsommers mit vielen Luftballon vertreten

Am 24. Juni 2007 zeigte sich eine kleine Gruppe ( ca. 10 Mitglieder ) der Elterninitiative auf der Eröffnung einer Veranstaltung des Kultursommers Rheinland-Pfalz. Frau Dr. Lohse wurde durch Transparente aufgefordert, sich zur Situation der Kinderkrebsstation zu erklären, da dieses bis zum heutigen Tage noch nicht geschehen ist. Frau Dr. Lohse ist leider nicht erschienen. Ca. 200 Personen sprachen sich in Anwesenheit per Unterschrift für den Erhalt der Kinderkrebsstation aus. Der Inselsommer ist eine tolle Veranstaltung ! Es lohnt sich der Besuch für Groß und Klein !

_____________________________________________________________________

Wegen der häufigen Nachfragen, hier die Kontaktdaten der Entscheidungsträger zum St. Annastiftskrankenhaus:

Rechtsträger des St. Marien- und St. Annastiftskrankenhauses ist die St. Dominikus Krankenhaus und Jugendhilfe gGmbH mit Sitz in Ludwigshafen, HRB: 53064 ( www.st-marienkrankenhaus.de )

 

Geschäftsführung:

Markus Trescher, Kaufmann (Tel.: 0621 / 5501 - 22 22

Marcus Wiechmann, Diplom-Kaufmann (Tel.: 0621 / 5501 - 27 20
(Telefax: 0621 / 5501 - 22 66)


Rechtliche Hintergründe:

Stiftungsurkunde / Stiftungssatzung / Geschäftsordnung / Gesellschaftsvertrag Krankenhaus- und Jugendhilfe GmbH

 

Aufsichtsrat der St. Dominikus Krankenhaus und Jugendhilfe gGmbH:

Lothar Kämmerer, Notar (Vorsitzender)

Tel.: 0621 / 5 92 94 - 0
Fax: 0621 / 5 92 94 - 40

Sr. Maria Crucis Welsch, Ordensschwester

Sr. M. Astrid Grimm, Ordensschwester

Helmut Durein, Steuerberater

Tel.:  0761 / 580636

Dr. Werner Friedrich, Fachanwalt für Arbeitsrecht

Tel.: 0621 / 59 115 - 0

Fax: 0621 / 59 115 - 66

Berthold Messemer, Stadtrat a.D.

Tel.: 0621 / 55 6 88 7

Dr. Theo Spettmann, Vorstandsvorsitzender der Südzucker AG

Tel.: 0621 / 421 - 0

Fax: 0621 / 421 - 425

Verantwortlich ist letztendlich das Institut St. Dominikus in Speyer,
vertreten durch die Generalpriorin Schwester Gertrud Dahl

Tel.: 06232 / 912 - 0
Fax: 06232 / 912 - 255
E-Mail: generalat@institut-st-dominikus.de


Seit April 2007 - also nach der gescheiterten Schließung der Station - wird die Geschäftsführung zur Verbesserung der internen und externen Kommunikation beraten durch healthpro ( Carsten Baye )



Am 22.06.2007 fand um 10.00 Uhr ein Treffen der Elterninitiativemit der Geschäftsführung des St. Annastiftskrankenhauses statt !

Es wurde mit der Geschäftsführung vereinbart, einstweilen über Gesprächsinhalte nicht zu berichten !
Hier die gemeinsame Pressemitteilung vom heutigen Tage im Wortlaut:


 

 

 

 

 

19.06.07
Bundesgesundheitsministerium sieht Veranlassung zur Überprüfung der Kriterien

Frau Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium Caspers Merk ließ der Elterninitiative mitteilen, dass sie sich persönlich an Herrn Dr. Hess vom Gemeinsamen Bundesausschuss gewandt hat. Herr Dr. Hess sicherte der Staatssekretärin eine Prüfung des Kriterienkatalogs zu. Er wolle Frau Staatssekretärin Caspers-Merk schriftlich über das Ergebnis der Prüfung informieren.

18.06.07
Arbeitspapier liegt vor !

Elterninitiative hat Arbeitspapier mit Zusammenfassung der Probleme und Änderungsvorschläge erarbeitet.

Download hier

16.06.07
Ein großer Schritt
Die Deutsche Leukämie Forschungshilfe e.V. ( Träger der Deutschen Kinderkrebsstiftung und Dachverband von 69  Elternvereinen) fordert nunmehr mit der Elterninitiative die Änderungen der strukturellen und persönlichen Anforderungen in der G-BA - Vereinbarung. Dies wurde in der Mitgliederversammlung am 15.07.2007 in Heidelberg bekannt gegeben.
(siehe auch: Aktuell)
 

 


Dachverband Deutsche Leukämie-Forschungshilfe - Aktion für krebskranke Kinder e.V fordert
Änderung der Vereinbarung des GBA



Der Vorstand des Dachverbands Deutsche Leukämie-Forschungshilfe - Aktion für krebskranke Kinder e.V.- (DLFH), auch Träger der Deutschen Kinderkebsstiftung (www.kinderkrebsstiftung.de), hat in der Mitgliederversammlung am 16.06.2007 in Heidelberg mitgeteilt, dass er nunmehr ebenfalls Änderungen der Vereinbarung des Gemeinsamen Bundesausschusses fordert.

Der Vorsitzende des DLFH, Ulrich Ropertz, äußerte seine Kritik daran, dass bestimmte Strukturen auf einem Klinikgelände bereit gehalten werden müssen und damit langwierige Patiententransporte auf einem Klinikgelände zulässig sind, aber kurze Transporte zwischen Kliniken eines Träger oder einer Kooperations-einrichtung unzulässig sind. Des weiteren wurde sich der Kritik hinsichtlich der Anforderungen zur Personalausstattung angeschlossen. Die Festlegung einer starren Zahlung von Kinderonkologen ohne Beachtung der Abteilungsgröße seien nicht sachgerecht. Gefordert wurde ein Merkmal der ständigen Erreichbarkeit. Weiterhin wurde kritisiert, dass die Untersuchung zur onkologischen Versorgungsqualität bis zum 01.01.2009 vorgelegt werden soll, die Kriterien der Vereinbarung des
G-BA jedoch bis dahin bereits erfüllt sein müssen. Dies würde bedeuten, dass entweder die Vorgaben der Vereinbarung des G-BA von den jeweiligen Zentren erfüllt wurden, oder in den Kliniken keine onkologischen Patienten mehr versorgt werden. Diese Entscheidungen sind im Regelfall unumkehrbar, die o.g. Untersuchung ist bei einer Veröffentlichung 2009 ohne größere Bedeutung für die hier zu treffenden Entscheidungen. Hier wurden seitens des DLFH u.a. Fristverlängerungen gefordert.

 

 

 

Geschäftsführung des St. Annastiftskrankenhauses weist Behauptungen zurück !

Die Geschäftsführung des St. Annastiftskrankenhauses widerspricht am 19.6.07 mit Nachdruck der Behauptung, sie habe gegenüber dem Gemeinsamen Bundesausschuss zur Sitzung am 12.6.2007 mitgeteilt, es bedürfe in Ansehung der Verhältnisse in Ludwigshafen keiner Änderung der Vereinbarung ! Man habe ohnehin vor, die Kinderkrebsstation zu schließen.

Die Geschäftsführung wurde insoweit seitens der Elterninitiative bereits am 17.06.07 zur Stellungnahme aufgefordert ! Download hier
Die Rheinpfalz berichtet hierzu  Download hier . Die Elterninitiative hat sich die Aussage nicht zu eigen gemacht, sondern bezog sich lediglich auf das Statement der insoweit besonders informierten Personen im Umfeld der Deutsche Leukämie Forschungshilfe e.V. Der Geschäftsführung wird die Quelle genau benannt. Sie will den Sachverhalt klären.

Die Geschäftsführung wurde unabhängig von der Tatsache wer mit wem wann gesprochen hat, zur Stellungnahme aufgefordert, ob bei entsprechender Änderung der Vereinbarung des Gemeinsamen Bundesausschusses ein weitere Betrieb der Kinderkrebsstation in Betracht komme. Hierzu liegt der Elterninitiative bisher leider keine eindeutige Aussage der Geschäftsführung vor.

 

Kinderonkologisches Symposium


Am Samstag den 9. Juni 2007 war der Deutsche Leukämie Forschungshilfe Verband-Pfalz e.V. auf dem kinderonkologischen Symposium in der BG-Unfallklinik in Oggersheim mit einem Stand vertreten. Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit dem St. Annastiftskrankenhaus geplant und durchgeführt.

Der Deutsche Leukämie Forschungshilfe Verband-Pfalz e.V. ließ es sich nehmen, das Fachpublikum über die besonderen Rahmenbedingungen in Ludwighafen zu informieren. Am Rande dieser Veranstaltung hatten auch Mitglieder der Elterninitiative die Gelegenheit, mit namhaften Vertretern des Faches und interessierten Teilnehmern ins Gespräch zu kommen. Hierbei gab es ganz neue Denk- und Handlungsansätze. Die Veranstaltung war außerordentlich gut organisiert und für die zahlreichen Teilnehmer äußerst informativ.

Die Pflegekräfte haben zur Illustration der Thematik eine beeindruckende Bilderwand geschaffen, die das Leben und Arbeiten auf der Kinderkrebsstation im St. Annastiftskrankenhaus sehr gelungen darstellt.

 



Benefizgala der FIDELEN ZECHER am 02. Juni 2007 in der Festhalle Oggersheim

Eine rundum gelungene Benefizgala veranstalteten die FIDELEN ZECHER aus Ludwigshafen - Oggersheim am Samstag, den 02.06.2007 zugunsten der Aktion zur Erhaltung der Kinderkrebsstation "Michael II".

Alle Künstler und Gruppen an diesem Abend stellten sich dabei unentgeltlich in den Dienst der guten Sache. Man kann das Ganze eigentlich in wenige Worte fassen:

 IHR SEID ABSOLUT SPITZE ! ! !

Besonderer Dank nochmals an:

Die Huddelschnuddler
Spielsmannszug "Kurpfalz" 1956 Oppau e.V.
Mr. Hardy
Die drei Brados
Drum and Trumpet Corps Ludwigshafen-Oggersheim 1993 e.V.
Us´ Uwe
and last, but not least:
DIE FIDELEN ZECHER aus Ludwigshafen-Oggersheim !

Eure großartige Unterstützung verdient den größten Respekt !
  
(weitere Bilder siehe Rubrik: Fotos)


Auch Menschen in Speyer sind entsetzt über die geplante Schließung
der Kinderkrebsstation "Michael II" zum 31.12.2007 aus Kostengründen

Die Elterninitiative zur Erhaltung der Kinderkrebsstation "Michael II" informierte am 26.05.2007 die Bevölkerung in der Stadt Speyer vor der  "Alten Münze" in der Nähe vom Dom über die geplante Schließung der Station zum 31.12.2007.

Zahlreiche Passanten waren schockiert, dass eine Behandlung von krebskranken Kindern zukünftig nur noch in weit entfernten, zentralisierten Großkliniken erfolgen soll. Im Gespräch mit betroffenen Eltern wurden die Probleme deutlich, welche für neu erkrankte Kinder und ihre Familien schon jetzt auftreten, da sich die Geschäftsführung des St. Annastiftskrankenhaus in Ludwigshafen seit Ende März 2007 weigert, Neufälle von krebskranken Kindern aufzunehmen. 

Auch Pfarrer Bernhard Linvers von der Kirchengemeinde St. Hedwig in Speyer besuchte den Infostand der Elterninitiative und erkundigte sich nach dem aktuellen Sachstand der zahlreichen Aktionen zur Erhaltung der Station.

Im Gespräch mit Vertretern der Elterninitiative äußerte Pfarrer Linvers sein absolutes Unverständnis darüber, wie ein kirchennaher Träger einer Kinderkrebsstation sich hier seiner christlichen Verantwortung aus finanziellen Aspekten zu entziehen versucht.

Pfarrer Linvers versprach, auch von seiner Seite alle Hebel in Bewegung zu setzen, um die Kinderkrebsstation "Michael II" als wichtige Einrichtung für die Region zu erhalten.


Die Elterninitiative beweist Ausdauer

Am Marathonlauf Mannheim / Ludwigshafen 2007 nahm wie angekündigt auch ein Team der Elterninitiative teil.

Unter der Startnummer „9725“ traten eine Läuferin und drei Läufer im Team-Marathon an, um mit dem Lauf über 42,195 km gegen die Schließung der Kinderkrebsstation zum 31.12.2007 aus Kostengründen zu protestieren.

Symbolisch wurde von unserem Schlussläufer der Staffel eine Fahne von Ludwigshafen nach Mannheim getragen, um auf die Lage der an Krebs erkrankten Kinder und ihren Eltern im Bereich der Vorderpfalz aufmerksam zu machen.  

Am Ende überquerte unser Schlussläufer nach 4 Std. 20 min. die Ziellinie. 

Ob das eigentliche Ziel - die geplante Schließung der Station zu verhindern – erreicht wird, entscheidet sich allerdings erst im Laufe der nächsten Wochen und Monate.

Im Juni wird sich der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) mit der Forderung der Elterninitiative befassen, die Vereinbarung zur Qualitätsverbesserung in der Kinderonkologie – welche von der Klinikleitung weiterhin als maßgeblicher Schließungsgrund angeführt wird – einstweilen auszusetzen, da die dort angeführten Kriterien zunächst einer objektiven, kritischen Prüfung unterzogen werden sollen und müssen.

Daneben wird auch der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestag noch über die Petition der Elterninitiative entscheiden (siehe Bericht weiter unten).


Elterninitiative reicht Petition beim Deutschen Bundestag ein

Wie angekündigt besuchte am 05.05.2007 eine Delegation der Elterninitiative den Stand des Deutschen Bundestages auf dem Maimarkt in Mannheim. 

Dort wurden die Vertreter der Elterninitiative von der Bundestagsabgeordneten Gabriele Frechen begrüßt, welche ständiges Mitglied im Petitionsausschuss des Bundestages ist. Frau Frechen ließ sich den aktuellen Sachstand schildern und die Hintergründe aus Sicht der Elterninitiative erläutern.

Ihr wurde eine schriftliche Petition der Elterninitiative überreicht, worin die sofortige Aussetzung der Vereinbarung des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) über Maßnahmen zur Qualitätssicherung für stationäre Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit hämato-onkologischen Krankheiten vom 16. Mai 2006 gefordert wird.

Frau Frechen wird die Petition persönlich dem Petitionsausschuss im Bundestag in Berlin vorlegen, das zuständige Bundesgesundheitsministerium wird hierzu dann zunächst eine Stellungnahme abgeben. Die Petition der Elterninitiative wird im Ausschuss unter dem Aktenzeichen "Pet 2-16-15-8275-023515" geführt.

Angesichts der Tatsache, dass mittlerweile nahezu 15.000 Unterschriften von Personen vorliegen, welche zusammen mit der Elterninitiative gegen die Schließung der Kinderkrebsstation "Michael II" protestieren und ebenfalls die Aussetzung der Vereinbarung des G-BA fordern, wird dieser Stellungnahme und der Reaktion des Petitionsausschuss des Bundestages mit großem Interesse entgegen gesehen ! 


Elterninitiative trifft Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen sowie
die Staatsministerin im Bundeskanzleramt Prof. Dr. Maria Böhmer

Anlässlich der Einweihung des Mehrgenerationenhaus am 02.05.2007 in Frankenthal trafen sich Vertreter der Elterninitiative mit der Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen.  

Es wurde ihr ein Schreiben übergeben und sie gebeten, sich dafür zu verwenden, die geplante Schließung der Kinderkrebsstation "Michael II" zu verhindern.

Frau Dr. von der Leyen versprach der Elterninitiative, den Vorgang zu prüfen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu intervenieren.

Auch die Staatsministerin im Bundeskanzleramt Prof. Dr. Maria Böhmer bot ihre diesbezügliche Unterstützung an, was von Seiten der Elterninitiative gerne  angenommen wird.

Die Bundestagsabgeordnete Doris Barnett hatte bereits am vergangenen Samstag den Infostand der Elterninitiative besucht und ihre uneingeschränkte Solidarität bekundet, was sie nochmals bekräftigte.


Gespräch der Elterninitiative mit der parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium Marion Caspers-Merk

Im Rahmen eines Vortrags am 02.05.2007 in Ludwigshafen - Oggersheim  zur Gesundheitsreform  war es der Elterninitiative möglich, mit der parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium Marion Caspers-Merk über die angekündigte Schließung der Kinderkrebsstation "Michael II" im St. Annastiftskrankenhaus zu sprechen.

Frau Caspers-Merk wies darauf hin, dass man eine Schließung der Kinderkrebsstation "Michael II" sicherlich nicht einfach mit Forderungen des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Qualitätssicherung begründen könne. Die geplante Schließung der Station zum 31.12.2007 hält sie für überstürzt. Dieser Einschätzung kann sich die Elterninitiative nur anschließen !

Frau Caspers-Merk wird daher auch von ihrer Seite den Gemeinsamen Bundesausschuss um eine Stellungnahme bzw. Klarstellung bitten. Es bleibt im Interesse aller Betroffenen zu hoffen, dass hier eine zeitnahe Reaktion durch den G-BA erfolgt.



Abgeordnete besuchen Infostand der Elterninitiative

Am Infostand der Elterninitiative fanden sich am letzten Samstag neben zahlreichen besorgten Bürgerinnen und Bürgern die Bundestagsabgeordnete Doris Barnett (SPD) sowie die Landtagsabgeordneten Jutta Steinruck (SPD) und Josef Keller (CDU) ein.

Frau Barnett zeigte sich beeindruckt, wie aufwändig der Infostand mit Krankenbett, Bistro-Tischen, Stellwänden, Aufstellern und nicht zuletzt dem 6-Meter-Schriftzug "Krebskranke Kinder in Not !" ausgestattet ist.

In der Sache ist es für Frau Barnett selbstverständlich, die Bemühungen der Elterninitiative zur Erhaltung der Kinderkrebsstation „Michael II“ in Ludwigshafen weiterhin in vollem Umfang zu unterstützen.

 

Die Landtagsabgeordnete Jutta Steinruck berichtete bei ihrem Besuch des Infostandes, dass in der kommenden Woche der Sozialausschuss im rheinland-pfälzischen Landtag sich mit dem Thema „Schließung der Kinderkrebsstation in Ludwigshafen“ befassen wird.

Auch Frau Steinruck will sich mit der Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden des Sozialausschuss Friedrike Ebli (SPD) unvermindert dafür einsetzen, dass die Kinderkrebsstation erhalten bleiben kann und die stationäre Versorgung von krebskranken Kindern wieder aufgenommen wird.

 

In diesem Zusammenhang hatte auch der Landtagsabgeordnete Josef Keller versucht, nochmals bei der Geschäftsführung des St. Annastiftskrankenhaus zu intervenieren, wie er beim Besuch des Infostandes erläuterte.

Die Klinikleitung verweist allerdings weiterhin auf die finanziell prekäre Lage.

Insgesamt informierten sich an diesem Samstag wieder knapp 
800 Personen am Infostand, wie auch die Zahl der Unterschriften auf den ausliegenden Unterschriftslisten belegt.

 

 

 

 


Das Stadtmagazin "meier" berichtet über die geplante Schließung der Kinderkrebsstation "Michael II"

In seiner aktuellen Ausgabe Mai 2007 berichtet das Stadtmagazin "meier" wie folgt:


Infostand in der Fußgängerzone von Ludwigshafen

Die Elterninitiative wird ab sofort jeden Samstag einen Infostand in der Fußgängerzone von Ludwigshafen / Nähe Rathauscenter errichten, um die Bevölkerung über die aktuellen Entwicklungen auf lokaler wie bundesweiter Ebene zu informieren. Bereits bei der Premiere am 21.04.2007  bekundeten über 600 Personen und Vertreter von Institutionen ihre Solidarität und zeigten sich weiterhin entsetzt über die geplante Schließung der Kinderkrebsstation "Michael II" zum 31.12.2007.

Viele trugen sich spontan in die ausliegenden Unterschriftslisten ein, weit über 12.000 Unterschriften sind bislang zusammen gekommen. Von allen Seiten erhielt die Elterninitiative Zuspruch, häufig wurde auch angefragt, in welcher Form eine Unterstützung möglich sei. Interessanterweise fanden sich viele Eltern mit Kindern am Stand ein, welche ursprünglich den parallel verlaufenden Informationstag im St. Annastiftskrankenhaus besuchen wollten. Aus Protest gegen die Schließung der Kinderkrebsstation haben sich dann aber kurzfristig viele anders entschieden.

 

 

Die Reaktionen der Passanten ermutigen und bestärken die Elterninitiative, ihren Kampf gegen die geplante Schließung der Kinderkrebsstation fortzusetzen und zu forcieren. Im Zusammenschluss von überregionalen Elternvereinigungen und Selbsthilfegruppen ist auch eine Großkundgebung geplant, Näheres hierzu dann in Kürze.

 

 

 


Wie inzwischen jeden Donnerstag hat die Elterninitiative im "Munnemer Treff" 
die weitere Vorgehensweise erörtert und koordiniert. Wir sind über die Reaktionen in der Öffentlichkeit überwältigt !

Besprochen wurden der Stand der inhaltlichen Erarbeitung mit Ergebnisauswertung, Koordinierung der zahlreichen Anfragen und Solidarerklärungen, der Infostand in der Ludwigshafener Fußgängerzone,  Solidaraktionen von Vereinen und Institutionen, z.B. in der Oggersheimer Festhalle, Umgang mit Solidarerklärungen prominenter Unterstützer, Entsendung für Vorträge, Reaktionen auf die Kleine Anfrage des Abgeordneten Keller, Vorbereitung der parlamentarischen Initiative in Berlin, Koordinierung der Kontakte zum Gesundheitsministerium in Berlin, Stellungnahme der Patientenvertreterin im Unterausschuss des G-BA, Stellungnahme der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Anfrage von Themenjournalisten, ARD-Fernsehen u.a. etc.

 


Die Zusammenstellung der bisherigen Fernsehbeiträge ist fertig. Bei Interesse bitte Rückmeldung unter info@rawegner.de
Zum Inhalt des Länderspiegels vom 28.3.2007 siehe unter http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/18/0,1872,5255954,00.html

 

____________________________________________________________________________________________________________________

Bericht zur Sitzung des Arbeitskreises am 5.4.2007

Das Treffen zwischen der Geschäftsleitung der St. Dominikus Krankenhaus und Jugendhilfe gGmbH als Träger des St. Annastiftskrankenhaus und Vertretern der Elterninitiative zum Erhalt der dortigen Kinderkrebsstation „Michael 2“ verlief größtenteils in sachlicher Atmosphäre.

Von Seiten der Geschäftsführung wurde abermals darauf hingewiesen, dass ausschließlich wirtschaftliche Gründe die Schließung der Station bedingen würden. Man bezog sich wieder auf die schon bekannten Kriterien des Gemeinsamen Bundesausschuss, welche von Seiten der Klinik in dieser Form nicht umgesetzt werden könnten.

Die Elterninitiative sieht in der Umsetzung dieser Kriterien ein bundesweites Problem, welches im Extremfall zur Schließung von ca. 80 der in ganz Deutschland vorhandenen 120 Kinderkrebsstationen führen könnte. Dieses kann politisch nicht gewollt sein. Daher muss auf Bundesebene unter Einbeziehung des Bundesgesundheitsministeriums eine Überprüfung der Vereinbarung des Gemeinsamen Bundesausschuss erfolgen und diese entsprechend für die Sicherstellung einer regionalen Versorgung im Bereich der Kinderonkologie angepasst werden.

Die Geschäftsleitung der St. Dominikus Krankenhaus und Jugendhilfe gGmbH zeigte sich dem gegenüber aufgeschlossen. Sofern die Kriterien entsprechend angepasst würden, könnte man sich auch eine Weiterführung der Station „Michael 2“ über den 31.12.2007 hinaus vorstellen.

Zu einer sofortigen Aufhebung des Aufnahmestopps für neu an Krebs erkrankte Kinder konnte sich die Geschäftsleitung bedauerlicherweise nicht durchringen. Es bestehe die Gefahr, so die Klinikleitung, dass die Krankenkassen die bis zum 31.12.2007 erbrachten Leistungen nicht mehr bezahlen würden. Nach Erkenntnissen der Elterninitiative ist diese Befürchtung allerdings nicht fundiert ( Wieso die Kinderkrebsstation bereits zum 31.3.2007 geschlossen werden soll und weshalb das St. Annastift das einzige Krankenhaus innerhalb der Bundesrepublik ist, dass im Vorfeld des Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses keine neuen an Krebs erkrankten Kinder aufnimmt, bleibt also weiterhin fraglich. )

Was die von der Geschäftsleitung angedeuteten Kooperationsmodelle anbelangt, zeigte sich im Gespräch, dass hier noch Planungsbedarf bei der Klinikleitung besteht. Auf Nachfrage hierzu konnten daher auch keine Details erläutert werden.

Man vereinbarte jedoch, sich Anfang Juni 2007 erneut zu einem gemeinsamen Gespräch miteinander Treffen zu wollen. Bis dahin will jede Seite die weiteren Möglichkeiten noch genauer sondieren.

Im Anschluss an das Treffen mit der Geschäftsleitung des Krankenhauses trafen sich die Vertreter der Elterninitiative dann noch mit der Bundestagsabgeordneten Doris Barnett.

In diesem einstündigen Gespräch brachte Frau Barnett zunächst noch einmal ihre Betroffenheit darüber zum Ausdruck, dass die Kinderkrebsstation geschlossen werden soll. Frau Barnett stimmte mit den Vertretern der Elterninitiative vorbehaltlos darin überein, dass die Kinderkrebsstation „Michael 2“ im St. Annastiftskrankenhaus unbedingt erhalten bleiben müsse. Sie werde sich auch mit allen ihren politischen und persönlichen Möglichkeiten dafür einsetzen und beim Bundesgesundheitsministerium die Vereinbarung des Gemeinsamen Bundesausschuss zur Debatte stellen. Diese müsse nochmals auf ihre Zweckmäßigkeit hinterfragt werden.

Auch nach ihrer Ansicht muss der Qualität einer kinderonkologischen Versorgung Vorrang gegenüber starren Strukturmerkmalen gewährt werden. Diese Qualität in der Versorgung sei bei der Kinderkrebsstation „Michael 2“ in überdurchschnittlichem Maße vorhanden, weshalb die beabsichtigte Schließung weder sinnvoll noch nachvollziehbar sei.

Man müsse bei dieser Entwicklung auch die Auswirkungen für andere Kinderkrebsstationen auf Bundesebene beachten, so Frau Barnett. Insbesondere bei übereilten Schließungen bestehe die Gefahr, dass zusätzliche Kosten für das gesamte Gesundheitswesen anfallen könnten.

Die Elterninitiative hat sich am gleichen Tag abends nochmals getroffen, um die Ereignisse des Tages zu erörtern und die weitere Vorgehensweise abzustimmen. Insbesondere ist auch wieder ein „ONKO-Express“ geplant, welcher großen Anklang fand.

Es ist weiterhin notwendig darauf hinzuweisen, dass im Augenblick in Ludwigshafen keinerlei Versorgung von neu an Krebs erkrankten Kindern mehr erfolgt, obwohl im St. Annastiftskrankenhaus eine voll funktionierende, hervorragend arbeitende Kinderkrebsstation vorhanden ist. Diese fristet nach dem Willen der Geschäftsleitung im Augenblick aber leider ein „Dornröschen-Dasein“. Der "ONKO-Express" fährt deshalb demnächst wieder - auch in Ihrer Nähe !



Kooperationsmodelle sind der Elterninitiative nicht bekannt !
Zur Vorbereitung des Arbeitskreises hat der Träger des Krankenhauses einen Schriftsatz erhalten

(Schriftsatz als PDF zum Download)



ONKO-Express voller Erfolg / Träger des Krankenhauses bietet gemeinsamen Arbeitskreis an !

 

Am 23.03.2007 teilten die Geschäftsführer des St. Annastiftskrankenhaus und Marienkrankenhauses  mit, dass die Kinderkrebsstation keine neuen Patienten aufnehmen wird. Die Geschäftsführung verweist "ab sofort" die Kinder und deren Familien nach Heidelberg. Seit dem 23.03.2007 ist die Behandlung krebskranker Kinder in der Rheinpfalz mithin nicht mehr möglich. Damit soll das "Ausbluten" der Kinderkrebsstation "Michael 2" gesichert werden.

Die Elterninitiative führte am 31.03.2007 eine Informations- und Protestfahrt durch. Der ONKO-Express war ein voller Erfolg !

Eltern, Kinder, Angehörige und Freunde haben sich am 31.03.2007 am Südweststadion getroffen und ihre Autos bunt hergerichtet, um sich die Fahrt erträglich zu gestalten. Auf einem Anhänger des  ONKO-Express wurde das erste Krankenbett nach Heidelberg gefahren..


Der lange Lindwurm fuhr durch die Ludwigshafener Innenstadt, nach Maudach und über  Mutterstadt ging es schließlich nach Speyer. Auch dort zog sich der ONKO-Express hupend durch die Stadt. Zum Nachteil der Elterninitiative wurde festgestellt, dass eine oder zwei Ampelphasen oft nicht ausreichten, um den Wurm durchzulassen. Entlang der Strecke bekamen die Fahrer und Mitfahrer viel Zuspruch. Immer wieder sahen die mit Mundschutz ausgestatteten Express-Teilnehmer den erhobenen Daumen oder hörten spontan ausgesprochene Zustimmung. Aufgrund der langen Fahrzeugschlange hat es der Zug letztlich nur nach Speyer geschafft. Nach  4 Stunden Fahrzeit wurde der ONKO-Express in Speyer von den Veranstaltern aufgelöst. Gleichwohl blieben die Teilnehmer noch lange vor Ort, um sich auszutauschen und die Kulisse der toll hergerichteten Fahrzeuge zu bestaunen.

Bei Herrichtung der Fahrzeuge fand sich der Geschäftsführer der St. Dominikus Krankenhaus und Jugendhilfe gGmbH ( Träger des St. Annastifts), Herr Markus Trescher am Veranstaltungsort ein und sprach mit der Elterninitiative. Herr Trescher unterbreitete das Angebot zu einem Arbeitskreis, um gemeinsam einen Lösungsweg zu erarbeiten. Zur Terminabsprache nahm ein Vertreter der Elterinitiative am Montag, den 02.04.2007 mit Herrn Trescher Kontakt auf. Damit erfüllte sich eine Woche nach der gemeinsamen Vereinbarung vom 23.03.2007  eine der Forderungen der Elterninitiative, dass gemeinsam mit der Geschäftsführung des Krankenhauses nach einem Konzept zur Aufrechterhaltung der Kinderkrebsstation gesucht wird.
 

Rheinpfalz am 2.4.2007